68 Dötlinger reisen in die Partnergemeinde

Spannender Tag im Zeichen der Freundschaft

Vor dem Rathaus in Leens machte die Gruppe aus Dötlingen ein Erinnerungsfoto. Anschließend startete das von den De Marnern organisierte, abwechslungsreiche Programm.

Dötlingen/De  Marne - Freundschaftliche Begegnungen und kulinarische Genüsse haben am Sonnabend den „Tag der Dötlinger“ in der niederländischen Partnergemeinde De Marne geprägt.

Mit dem Bus ging es für 68 Einwohner von Neerstedt aus in Richtung Holland, wo die Gruppe – wie sie berichtet – herzlich empfangen wurde. Die Teilnehmer erlebten ein abwechslungsreiches Programm mit Besuch des Krabbentages in Lauwersoog, einer Bootsrundfahrt und jeder Menge neuer Eindrücke. Die Organisatoren des „Dag van de Dötlingers“ hatten sich einiges anfallen lassen und auch Wert auf Details gelegt. So erwarteten die Gäste nach einem Empfang am Rathaus in Leens „mit allerlei Händeschütteln und Küsschen“ Kuchen und Torten mit Dötlinger und De Marner Logo.

In seiner Begrüßungsrede ging Bürgermeister Koos Wiersma auch auf die Zukunft der Gemeinde De Marne und der Partnerschaft zu Dötlingen ein. Denn De Marne soll Anfang 2019 mit vier weiteren umliegenden Kommunen zusammengelegt werden. Im März wurde über den Namen für die neue große Gemeinde abgestimmt: Sie heißt Het Hogeland. Ob und in welcher Form die Partnerschaft fortbestehen wird, sei laut Wiersma unklar. 

Denn darüber müsse dann der neue Rat entscheiden. „Doch die De Marner haben beteuert, dass sie sich für den Fortbestand der Partnerschaft einsetzen werden, damit dieser gemeinsame Tag nicht der letzte gewesen ist“, heißt es nach dem Ausflug seitens der Dötlinger Verwaltung. Neben Bürgermeister Ralf Spille war noch eine Reihe weiterer Mitarbeiter mitgefahren.

Am Hafen flaniert

Zu den Höhepunkten gehörte der Aufenthalt am Hafen von Lauwersoog. „Dort hatten wir einige Stunden Zeit, um den ,Dag van de garnaal‘ (Krabbentag) zu erleben, entlang vieler Verkaufsstände zu schlendern, Krabbenbrötchen in den Fischhallen zu verzehren, Schiffe beim An- und Ablegen zu beobachten oder einfach nur dem holländischen Treiben zuzusehen“, berichtet Verwaltungsmitarbeiterin Mona Moikow. 

Zudem stand eine Rundfahrt auf der „ms silverwind“ an. „Das Schiff brachte uns zum Restaurant, das wegen seiner Lage am Wasser eine wunderschöne Location bot.“ Dort warteten die übrigen Niederländer, die mit den Gästen einen unterhaltsamen Abend verbringen wollten.

Nach ein paar Dankesworten und dem Austausch von Präsenten eröffnete der Koch das Büfett. „Das Essen der Holländer ist anders, sie kochen alles in einem Topf“, waren die Dötlinger zuvor auf die anderen Essgewohnheiten „eingestimmt“ worden. Die verschiedenen Eintöpfe, Frikadellen und Steaks schmeckten aber allen. 

Anschließend wurde geklönt, getanzt und gelacht, bis die Dötlinger gegen Mitternacht wieder im Doppeldecker-Bus in Richtung Heimat aufbrachen. Trotz aller Umschwünge soll die gemeinsame Kohlfahrt im kommenden Jahr in der Gemeinde Dötlingen stattfinden. Darüber sei man sich auf beiden Seiten einig, heißt es aus dem Neerstedter Rathaus.

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