Kinderbetreuung im Fokus

Sozialausschuss befasst sich mit Einrichtung weiterer Kiga-Gruppen

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Aufgrund neuer Krippengruppen hatte die Gemeinde an die Kitas (wie hier in Neerstedt) anbauen lassen. Kaum sind die Räume bezogen, deutet sich weiterer Bedarf im Kindergartenbereich an.

Neerstedt - Möchte die Politik ein Haus der Generationen? Ein entsprechender Grundsatzbeschluss zur Durchführung dieser Maßnahme steht für Donnerstag, 14. Februar, auf der Tagesordnung des Jugend-, Sport- und Sozialausschusses. Das Gremium tagt ab 19 Uhr öffentlich im Sitzungszimmer des Neerstedter Rathauses.

Bekanntlich gibt es Pläne, das Neerstedter Gemeindezentrum so umzubauen und zu erweitern, dass Platz für Angebote und Gruppen aller Generationen entsteht. Auch die evangelische Jugend könnte dann von der Hauptstraße an den Schulweg ziehen. Die Kosten für dieses Vorhaben liegen allerdings bei knapp 800.000 Euro. Die Gemeinde hofft auf Fördermittel und hatte einen entsprechenden Antrag gestellt. Mit einer Entscheidung rechnet die Verwaltung im Frühjahr.

Ein Dauerbrenner im Jugend-, Sport- und Sozialausschuss ist das Thema Kinderbetreuung. Kaum sind die Anbauten an alle drei Kindertagesstätten in der Gemeinde Dötlingen fertiggestellt und bezogen, muss sich das Gremium erneut mit den Kapazitäten befassen. Denn nach derzeitigem Anmeldestand reichen die Plätze zum Kiga-Jahr 2019/2020 nicht aus, weshalb die Einrichtung weiterer Gruppen erforderlich ist. In welchen Kitas Möglichkeiten bestehen, wird die Verwaltung den Ausschussmitgliedern ebenso erläutern wie die finanziellen Auswirkungen. Zudem möchte die Kommune aufgrund der im August eingeführten Beitragsfreiheit in Kindertagesstätten ihre Gebührenregelung anpassen.

Auf der Tagesordnung stehen ferner der Jahresbericht des Vereins „Wi helpt di“, den Hella Einemann-Gräbert vom Vorstandsteam näher bringt, die Beratung über die diesjährigen Haushaltsansätze und Investitionen in den Bereichen Jugend, Sport und Soziales sowie ein Anliegen der FDP-Fraktion. Sie hat die Anschaffung von zwei kippsicheren, freistehenden Alu-Jugendfußballtoren für den Neerstedter Sportplatz beantragt. Die bisherigen Tore waren aus dem Verkehr gezogen worden, weil sie nicht kippsicher sind und damit nicht mehr den gesetzlichen Sicherheitsvorschriften entsprechen. 

ts

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