Sommerfest beim Schützenhof:

Vom Bierquiz bis zum „Smovey“-Training

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Beim Axtnageln entwickelte so mancher dann doch etwas Ehrgeiz.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Bierbrauer Volker Grundmann betätigt seine Glocke. „Ein Bier für alle“, ruft er über den Parkplatz des Dötlinger Schützenhofes „Unter den Linden“. Unwissende wundern sich, warum sein Stand nicht direkt gestürmt wird. Eingeweihte wissen, was nun folgt.

Grundmann füllt einen Krug, stellt ihn auf einen Tisch, an dem gerade eine Gruppe aus Diepenau sitzt und sagt: „Hier, ein Bier für euch alle“. Da muss selbst „Olaf, der Böse“, der beim Sommerfest am Rittrumer Kirchweg Axtnageln anbietet, lachen.

Nachdem es in diesem Jahr keinen Mittelaltermarkt auf der „Dötlinger Meile“ gab, haben Michaela und Thomas Bötefür vom Schützenhof gemeinsam mit Volker Grundmann eine neue Veranstaltung organisiert, die am Wochenende eine Mischung aus altem Handwerk, kulinarischen Köstlichkeiten und einem Fitnessangebot enthielt. Dem Namen „Sommerfest“ wurde sie allerdings nicht wirklich gerecht. Statt viel Sonnenschein und Wärme gab es gestern einen trüben Himmel und Nieselregen. Die Massen strömten da nicht zum Schützenhof. Auch am Sonnabend war es nicht besser. „Wegen der Unwetterwarnung haben sich viele wohl nicht hergetraut, obwohl es ja ganz schön war“, bedauerte Thomas Bötefür, der für den kulinarischen Part verantwortlich zeichnete und die Küche kurzerhand ins Freie verlegt hatte. Ob auf dem Grill, in der Pfanne oder im Räucherofen – überall bereitete er Köstlichkeiten zu. Sowohl Fleischliebhaber als auch Veganer kamen auf ihre Kosten. „Wir haben uns im Vorfeld viele Gedanken gemacht, welche Speisen wir anbieten möchten“, erzählte Bötefür.

Während sich die Kinder schminken ließen, erkundigten sich die Erwachsenen bei Verena Meier von „InBalance“ über das Training mit den „Smoveys“. Wer wollte, konnte das Therapie- und Fitnessgerät, mit dem das Herz-Kreislaufsystem gestärkt und fast alle Muskeln aktiviert werden sollen, direkt vor Ort ausprobieren.

Andere zog es eher in das „Nagelstudio“ vom „bösen Olaf“. „Vor allem Frauen kommen“, meinte dieser. Und er hatte nicht ganz unrecht. Denn tatsächlich waren es eher die Besucherinnen die ihr Glück beim Axtnageln versuchten – und erfolgreich waren.

Neben Lederwaren, Schmuck und unterschiedlichen Äxten gab es auch Honig und andere Imkereiprodukte, die der Klattenhofer Götz Neuber mitgebracht hatte. Ein Schmied ließ sich bei seiner Arbeit über die Schultern schauen, ein Scherenschleifer fungierte zugleich als Henker, und der Dötlinger Brauer schenkte nicht nur Gerstensaft aus. Grundmann unterhielt die Gäste zudem mit einem Bierquiz, bei dem meist die Frauen gewannen. Anschließend wurde angestoßen – ein Vertrauensbeweis, wie die Quizteilnehmer durch eine der Fragen erfuhren.

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