Lager an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen wird zu eng

SoLaWi Beckstedt richtet neues Depot im Dötlinger Hofladen ein

Vor dem Hofladen von Elke Krebs (r.): Annamaria Kolhoff, Irmtraud Keppler, Freya und Kathrin Brengelmann, Rene Dolling und Marianne Bernhard-Beeskow (v.l.).
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Vor dem Hofladen von Elke Krebs (r.): Annamaria Kolhoff, Irmtraud Keppler, Freya und Kathrin Brengelmann, Rene Dolling und Marianne Bernhard-Beeskow (v.l.).

Dötlingen – Seit diesem Jahr gibt es den Verein „SoLaWi Wildes Gemüse Beckstedt“. „SoLaWi“ bedeutet solidarische Landwirtschaft. Im Kern geht es darum, dass die Mitglieder einen Beitrag zur Deckung betrieblicher Kosten zahlen und im Gegenzug Ernteanteile erhalten (wir berichteten).

Die „SoLaWisten“ sind am Mittwochnachmittag vor dem Hofladen von Elke Krebs in Dötlingen zusammengekommen, denn dort soll ein weiteres Depot entstehen. Der Grund? Im Lager an der Ahlhorner Straße in Wildeshausen „wird es ziemlich eng“, wie Irmtraud Keppler vom Vorstand sagt. Neben zwei Lagerstätten in der Kreisstadt gibt es noch eine in Harpstedt sowie eine Fahrgemeinschaft: „Wir bringen uns die Kisten jeweils an die Haustür“, so Keppler.

„Der Wunsch, auch hier für die Dötlinger ein Depot für die SoLaWi einzurichten, hat sich in Windeseile verbreitet und durchgesetzt“, heißt es in einer Pressemitteilung von SoLaWi-Mitglied Marianne Bernhard-Beeskow. Da Krebs in ihrem Laden neben dem konventionellen ein breites Sortiment an Biowaren anbiete, passe diese Kombination aus ihrer Sicht sehr gut. „Rene Dolling beliefert den Hofladen sowieso bereits mit Bio-Eiern – so bot sich das geradezu an“, schreibt sie weiter. Auf dem Hof von Dolling (Gemeinde Colnrade) wird seit April das Bio-Gemüse für den Verein angebaut. Die Vorteile einer SoLaWi: Die Verbraucher bekommen unter anderem regionale sowie saisonale Produkte und sie wissen, wo die Lebensmittel herkommen und wie sie angebaut werden.

Und so funktioniert’s: Die Mitglieder zahlen im Voraus ihren Solidarbeitrag und tragen damit die Kosten der Nahrungsmittelerzeugung. Im Gegenzug erhalten sie ein Jahr über wöchentlich eine Kiste mit Gemüse aus biologischem Anbau. „Man bekommt also nicht nur die formschönen Sachen“, so Keppler. Die wöchentliche Kiste mit dem frischen Gemüse kann jeden Freitag beim Hof Dolling oder in den Depots in Wildeshausen und Harpstedt abgeholt werden, heißt es in einem Flyer der „SoLaWisten“.

Wann die Lagerstätte in Dötlingen fertig sein soll, stehe noch nicht fest. Aber: „Ich fände es schön, wenn es relativ bald losgehen könnte“, sagt Keppler.

Weitere Infos

solawi-wildes-gemuese.de

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