Neue Broschüre wirbt für GartenKultour: Gerd Battermann kreiert informatives Kunstwerk

Sich Zeit nehmen für Mensch und Natur

Der Fotograf und Grafik-Künstler Gerd Battermann hat die neue Broschüre zur Dötlinger GartenKultour kreiert. - Foto: Eilers

Dötlingen - Wer Dötlingen entdecken möchte, der sollte eines mitbringen: Er sollte sich Zeit dafür einplanen. Das zumindest finden die Mitglieder und Organisatoren der Dötlinger GartenKultour. „Wir nehmen uns Zeit für die Besucher und freuen uns, wenn die Besucher sich auch Zeit für Dötlingen nehmen“, fasst Gerd Battermann, dessen Galerie „Blickfänge“ in Geveshausen eine der 32 Stationen der GartenKultour ist, die Idee hinter dem neuen Zwei-Jahresmotto zusammen.

Der Fotograf und Grafik-Künstler setzte die verschiedenen Möglichkeiten, während der GartenKultour Zeit in Dötlingen zu verbringen, in der neuen 64-seitigen Broschüre mit herausnehmbarer Orientierungskarte gekonnt in Szene. An den Texten arbeitete die Geveshauserin Barbara Kramer mit. Auch einige Gedichte der Autorin sind in dem Heft zu finden.

Zeit für Mensch und Natur, für Gärten und Gärtner, für Kunst und Künstler, für Ruhe und Träume – all das, was Dötlingen ausmacht, ist eben am besten jenseits von Hektik oder Freizeitstress zu genießen. Die Perlen entdeckt derjenige, der nicht gerade auf dem Sprung ist, sondern gerne verweilt. „Es ist schön, wenn während der GartenKultour-Aktionstage besondere Begegnungen und Gespräche zustande kommen“, findet Battermann, der die GartenKultour-Broschüre bereits seit der zweiten Auflage kreiert. Zustande kam dabei in diesem Jahr wieder ein Kunstwerk für sich.

Dötlingen sei „mehr als ein Dorf“, ist darin zu lesen. „Gestern wollte ich nach Dötlingen, heute nehme ich mir Zeit, morgen komme ich wieder“, wird die perfekte Begegnung von Dorf und Besucher beschrieben. „Die Besucher sollen etwas Nettes erleben, die Seele baumeln lassen, sich wohlfühlen“, so Battermann.

Die Aktionstage der GartenKultour liegen wie in den vergangenen Jahren auf den gewohnten Terminen: Das erste Mal öffnen die Galerien, Privatgärten und weiteren GartenKultour-Mitglieder, zu denen auch der Pflanzenhof Schachtschneider sowie einige Gastronomen zählen, am 1. Mai unter dem besonderen Motto ihre Pforten. Auch das letzte Juni-Wochenende, am 25. und 26. Juni, steht im Zeichen der GartenKultour. Das herbstliche Finale geht dann am 3. Oktober über die Bühne.

„Die Broschüre gestalten wir immer für zwei Jahre – denn alle zwei Jahre verpassen wir der GartenKultour ein neues, übergeordnetes Thema“, so Battermann. Und so wie für die GartenKultour dürfen sich auch die Leser der Broschüre zum Blättern durchaus Zeit nehmen. Das Infoheft ist bereits voller „Perlen“, die zum Schmunzeln, zum Träumen oder zum Nachdenken einladen – und die auf die Gärten, Gärtner und Künstler, auf die Kuchen und Köche, auf die Fuß- und Radwege Dötlingens neugierig machen.

Um den Besuchern die Orientierung leichter zu machen, ist wieder eine Karte im A3-Format in die Broschüre eingelegt. Am Mittwochabend trafen sich die GartenKultour-Mitglieder, um den ebenfalls überarbeiteten Orientierungsplan, auf dem alle Stationen der GartenKultour eingezeichnet sind, in die Broschüre zu packen. Beides gibt es in einer Auflage von 15 000 Stück.

„Ein bisschen was hat sich schließlich auch auf der Karte geändert. Wir haben einige neue Mitglieder, während andere nicht mehr dabei sind oder eine Zeitlang aussetzen“, erklärt Battermann, der auch für die Karte verantwortlich zeichnet. Die Internetseite wurde ebenfalls von ihm überarbeitet. Dort sind das neue Design, das neue Motto und die neuen Mitglieder bereits zu sehen.

Das Kunsthaus Dötlingen stellt in diesem Jahr beispielsweise eine neue Station dar. Die Familie Meyer, die vor drei Jahren schon mit dabei war und dann zwei Jahre lang aussetzte, öffnet an den Aktionstagen wieder ihren Privatgarten für Besucher. Das neue Landhotel Dötlingen – ehemals Schützenhof „Unter den Linden“ – zählt ebenfalls zu den neuen Mitgliedern.

Fest steht auf jeden Fall eines: Dass es sich lohnt, Zeit in die GartenKultour zu investieren. Empfehlenswert ist es, dabei mit der auf Recyclingpapier gedruckten Broschüre zu beginnen. Nicht umsonst ist das Infoheft in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. In der Fläche vom A6- über das A5-Format auf aktuell erstmals 21 mal 21 Zentimeter. In der Dicke von 16 (Vorjahr 56 ) auf aktuell 64 Seiten. Jede Station wird darin ausführlich dargestellt. Und schon in das Titelbild aus Moos und leuchtenden Blüten, arrangiert im Logo der GartenKultour, vermag sich der Blick für zeitlose Träumereien zu versenken. - an

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