Heino Menkens aus dem Bauamt feiert Dienstjubiläum

Seit vier Jahrzehnten im Dienst der Gemeinde

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Der Personalratsvorsitzende Timo Nesemann, Bürgermeister Ralf Spille (v.r.) sowie Ulrike Hollmann aus dem Bauamt gratulierten Sabrina Grensemann zur bestandenen Prüfung und Heino Menkens (v.l.) zum Dienstjubiläum.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Mittlerweile arbeitet er unter Bürgermeister Nummer vier. „Kämmerer habe ich noch mehr miterlebt“, sagt Heino Menkens. Seit 40 Jahren ist er jetzt bei der Gemeinde Dötlingen tätig. Anlässlich des Dienstjubiläums gab es am Montag eine kleine Feierstunde im Neerstedter Rathaus.

„40 Jahre lang für ein Haus zu arbeiten, ist nicht mehr gang und gäbe. Herzlichen Dank, dass du es hier so tapfer ausgehalten hast“, würdigte Bürgermeister Ralf Spille das Engagement des Dötlingers, der am 1. Juli 1977 als 17-Jähriger seine Ausbildung zum Verwaltungsangestellten begonnen hatte. Nach vier Jahrzehnten gibt es im Rathaus eigentlich keine Aufgabe mehr, die er noch nicht kennengelernt hat. Zehn Jahre lang war Menkens im Ordnungs- und Einwohnermeldeamt. Sogar doppelt so lange war er im Hauptamt für die Schulen verantwortlich, die er „in- und auswendig“ kannte. Im Sozialamt machte er zwischendurch Station. Seit vier Jahren ist er nun im Bauamt tätig, wo er unter anderem mit Ulrike Hollmann zusammenarbeitet. Sie überreichte am Montag einen Gutschein der Kollegen und gratulierte ebenso wie der Personalratsvorsitzende Timo Nesemann.

Das Steckenpferd von Menkens war aber rund 20 Jahre lang die EDV. Als er 1977 begann, befand sie sich noch in den Kinderschuhen. „Damals gab es nur die ,dummen Terminal‘ mit den grünen Bildschirmen“, erinnerte sich der Dötlinger. 1993 sei das Thema „EDV“ dann in Schwung gekommen, und drei Jahre später wurde bei der Dötlinger Verwaltung mit fachlicher Unterstützung der KDO (kommunale Datenverarbeitung) das erste große Netzwerk installiert. Seitens der Gemeinde begleitete und betreute Menkens das Vorhaben. „Das war mein Ding. Da konnte man wirklich etwas mitentwickeln und bewegen“, sagte er. Seinen Kollegen stand er bei EDV-Fragen als Ansprechpartner zur Verfügung. „Da hatte ich Lust zu“, so Menkens. Inzwischen läuft alles über die KDO.

Gute Erinnerung an ersten Arbeitstag

An seinen ersten Arbeitstag bei der Gemeindeverwaltung kann sich der 57-Jährige noch gut erinnern. „Es war ein Freitag. Ein Kollege hatte etwas zu feiern und deshalb einen ausgegeben. Dann war auch schon Wochenende.“ Nicht vergessen hat Menkens auch seine Zeit im Einwohnermeldeamt. „Damals wurden die Ausweise noch manuell auf einer alten Maschine ausgestellt. Hatte man einmal nicht richtig angeschlagen, konnte man den Pass wegwerfen und von vorne beginnen“, erzählte er. Interessant sei vor allem der Vollstreckungsaußendienst gewesen, den Menkens ebenso eine ganze Weile übernahm. „Da wusste man, wer die Schlawiner im Ort sind“, berichtete Menkens, der sich privat immer für die Motorsportgemeinschaft Hunte-Delme engagiert hat. 20 Jahre lang war er Kassenwart. Gerne ist er zum Nürburgring gefahren. Ein großes Hobby ist nach wie vor die Eisenbahn.

Im Rathaus fühle er sich immer noch wohl, meinte der Dötlinger, und Spille hoffte, dass Menkens noch einige Jahre dabei bleiben wird. Neben einer Urkunde gab es für den Jubilar Blumen. Ein weiterer Strauß war für die Auszubildende Sabrina Grensemann, die kürzlich ihre Prüfung bestanden hat.

Die Gemeinde Dötlingen hat übrigens die Anzahl ihrer Auszubildenden aufgestockt. Erstmals beginnen am 1. August zwei junge Menschen ihre Ausbildung zu Verwaltungsfachangestellten. Mit der Verdoppelung soll dem zu erwartenden Fachkräftemangel entgegengewirkt werden, teilte der Bürgermeister mit.

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