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Verletzte bei Unfall in Dötlingen-Busch

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Von: Dierk Rohdenburg

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Die Feuerwehr musste den Mustang mit schwerem Gerät aufschneiden.
Die Feuerwehr musste den Mustang mit schwerem Gerät aufschneiden. © dr

Dötlingen– Zu einem schweren Unfall im Begegnungsverkehr ist es am Montag gegen 17 Uhr auf der Wildeshauser Straße in Dötlingen-Busch gekommen.

Wie die Polizei berichtet, war eine 25-jährige Wildeshauserin mit ihrem Hyundai-Hybridfahrzeug in Richtung Aschenstedt unterwegs. Wegen einer kurzen Unachtsamkeit kam sie auf die Gegenspur und stieß mit dem Mustang einer 46-Jährigen aus Dötlingen zusammen, die keine Chance hatte, den Unfall zu vermeiden. Die Wildeshauserin wurde leicht verletzt ins Krankenhaus gebracht. Die Fahrerin des Mustangs musste von der Feuerwehr Wildeshausen aus dem Fahrzeuginneren befreit werden. Dazu wurde das Dach aufgeschnitten. Die 46-Jährige kam mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus nach Oldenburg. Sie war durchgehend bei Bewusstsein. Den Schaden beziffert die Polizei mit 45.000 Euro.

Die Wildeshauser Straße war bis 19 Uhr in beide Richtungen voll gesperrt. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Wildeshausen und Dötlingen sowie Rettungskräfte der Malteser.

Weitere Meldungen aus dem Landkreis:

Holzhausen: Zu einer Flammenbildung kam es am Sonntag gegen 15 Uhr in einer Werkstatt in der Bauerschaft Holzhausen (Landgemeinde Wildeshausen). Wie die Polizei berichtet, entstand aus bislang ungeklärter Ursache ein Rückstoß am Ventil einer Gasflasche, wodurch sich die Flammen ausbreiteten. Die Freiwillige Feuerwehr aus Düngstrup löschte das Feuer. Es waren 20 Einsatzkräfte vor Ort. Der Schaden beträgt 100 Euro.

Groß Ippener: Ein Transporterfahrer war dermaßen betrunken, dass er auf der A1 deutliche Schlangenlinien fuhr. Wie die Polizei in ihrem Einsatzbericht schreibt, war der 30-jährige Mann am Sonntag gegen 20.45 Uhr auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen und Groß Ippener in Richtung Bremen unterwegs, als er Autofahrern wegen seiner Fahrmanöver auffiel. „Aufgrund der unsicheren Fahrweise mussten andere Verkehrsteilnehmer teilweise stark abbremsen, um eine Kollision zu verhindern“, heißt es in dem Bericht.

Die daraufhin alarmierten Beamten der Autobahnpolizei Ahlhorn konnten den Transporter aus Polen erst kontrollieren, nachdem dieser auf einen Autobahnparkplatz abgefahren war. Bis zum Eintreffen der Ordnungshüter verhinderten andere Verkehrsteilnehmer ihn an der Weiterfahrt.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer unter erheblich Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,56 Promille. Die Polizei beschlagnahmte daraufhin den Führerschein des 30-Jährigen, untersagte ihm die Weiterfahrt und stellte die Fahrzeugschlüssel sicher. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren aufgrund der Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.

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