Auch Stelle für Sozialarbeit Thema

Schulen wünschen sich Umgestaltung des Eingangs

Sprachheilschulleiter Jürgen Möhle (Zweiter v.r.) und Grundschulleiterin Andrea Selke (Zweite v.l.) informierten die CDU-Mitglieder.

Neerstedt - Die Umgestaltung des Eingangsbereiches sowie eine Stelle für Sozialarbeit stehen derzeit bei den Leitern der Grund- sowie der Sprachheilschule Neerstedt auf der Wunschliste. Um sich im Vorfeld politischer Beratungen ein genaues Bild von der Situation machen zu können, war nun die CDU-Fraktion vor Ort.

Wer den Neerstedter Schulhof betritt, blickt auf zwei Eingänge. Der eine führt zu den Räumen der Dritt- und Viertklässler sowie zur Grundschulverwaltung, der andere gilt als Haupteingang. Verbunden sind sie durch einen gut 45 Meter langen offenen Arkadengang, der von den Schulen schlicht als Pausengang bezeichnet wird. Von ihm gehen unter anderen auch Toiletten und Werkraum ab. Andrea Selke (Leiterin der Grundschule) und Jürgen Möhle (Sprachheilschule) möchten diesem Bereich gerne ein neues Gesicht geben. Ein entsprechender Antrag auf Umgestaltung liegt der Gemeindeverwaltung bereits vor. Mit den Plänen soll sich der Schul- und Kulturausschuss während seiner nächsten Sitzung befassen.

Wie Selke erläuterte, wünscht man sich seitens der Schulen, den Gang zur Hofseite hin zu schließen und den Eingang nach vorne zu verlegen. „Eine Vollverglasung mit mehreren Türen können wir uns gut vorstellen, wir sind aber auch für andere Materialien offen“, sagte Selke. Der Gang bilde dann einen zusätzlich nutzbaren Raum. Auf den „nicht zu vernachlässigenden Sicherheitsaspekt“ verwies Möhle. So seien die Toiletten für den vorderen Teil der Schule für die Mädchen und Jungen nur von außen über den offenen Gang zu erreichen. „Diesen zu schließen, bedeutet auch, schulfremden Personen den Zugang zum Gebäude zu erschweren und damit insgesamt für mehr Sicherheit zu sorgen“, so der Sprachheilschulleiter.

Diese Argumentation konnte die CDU-Fraktion gut nachvollziehen und sicherte Unterstützung zu. Einig war man sich, dass im Falle eines Umbaus der Bodenbelag im Gang ausgetauscht werden müsse. Auch der Absatz vor der jetzigen Haupteingangstür fiel den CDU-Ratsfrauen und -herren negativ auf. Eine Grundschule mit Inklusionskindern sollte einen barrierefreien Eingang haben, lautete der Tenor.

Der zweite Wunsch von Selke und Möhle betrifft die Schaffung einer gemeinsamen Stelle für Schulsozialarbeit. Denn immer mehr Kinder kämen schon mit Verhaltensauffälligkeiten in die Grund- und in die Sprachheilschule. Und auch Eltern könnten von der speziellen Ansprache durch eine entsprechende Fachkraft profitieren. Die Lehrer bemühten sich zwar sehr, den besonderen Anforderungen gerecht zu werden, hätten aber letztlich nicht diese spezielle Ausbildung, begründeten sie.

Ratsfrau Anne-Marie Glowienka nutzte die Gelegenheit, um auf das Projekt „Gesund leben lernen“ aufmerksam zu machen. Dieses Konzept der Landesverbände der gesetzlichen Krankenkassen und der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen unterstütze die Schulen beim Ausbau zur eigenverantwortlichen Einrichtung. Es ziele darauf, die „Organisation Schule“ zu einer gesunden Lebenswelt für alle in ihr Arbeitenden und Lernenden zu entwickeln.

ts

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