CDU kündigt Antrag auf bauliche Änderungen an 

Schulbushaltestellen „äußerst gefährlich“

Eltern hatten die CDU-Ratsmitglieder auf die Situation an der Haltestelle in Ohe aufmerksam gemacht. Während eines Ortstermines verschafften sich die Kommunalpolitiker einen Eindruck und sprachen auch mit dem Busfahrer.

Ohe/Brettorf - Als „äußerst gefährlich“ stuft die CDU-Fraktion im Dötlinger Gemeinderat die Situation an zwei Schulbushaltestellen in Ohe und Brettorf ein. Nach einem Ortstermin sowie dem Austausch mit einem Busfahrer möchte die Partei nun einen Antrag auf bauliche Änderungen stellen.

Die CDU-Ratsmitglieder hatten sich morgens um 7.15 Uhr an der Bushaltestelle in Ohe selbst ein Bild von der Lage gemacht, nachdem besorgte Eltern Kontakt aufgenommen hatten. „Und wir teilen die Befürchtungen“, berichten die Christdemokraten. Ihren Ausführungen nach kann der Schulbus die bepflanzte Insel vor dem Wartehäuschen einfach nicht in einem Zug umrunden und so den wartenden Kindern einen sicheren Einstieg in den Schulbus gewährleisten. Das Fahrzeug steuere die Haltestelle aus Ostrittrum kommend an und müsse nach dem Abbiegen auf die Wendeschleife zweimal zurücksetzen, um dann, in Richtung Huntloser Straße stehend, anhalten zu können.

„Bei dem Ortstermin hat der Busfahrer erklärt, dass dies für zu spät kommende Kinder sehr gefährlich ist, da sie beim Rangieren leicht zu übersehen seien. Laut ihm muss dringend etwas getan werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Während des gesamten Halts sei zudem die dahinter liegende Straße „ Zur Bäke“ versperrt. Fährt der Bus schließlich wieder in Richtung Neerstedt ab, müsse der Fahrer erneut massiv rangieren, um den Radius der Mittelinsel zu umfahren. Dabei blockiere das Fahrzeug die Huntloser Straße bis über die Fahrbahnmitte hinaus.

„Durch die links und rechts liegenden Kurven erkennt der Verkehr den rangierenden Bus erst sehr spät. Der Fahrer ist genauso wie die Eltern sehr unzufrieden mit der äußerst gefährlichen Situation“, heißt es seitens der CDU. Die Partei macht darauf aufmerksam, dass sich das Problem in der dunklen Jahreszeit nochmals verschärfe. Für Abhilfe könnten eine Verkleinerung der Pflanzinsel und ein leichtes Zurücksetzen der Haltestelle sorgen. Der Einmündungsbereich mit Haltestelle war im Rahmen der Dorferneuerung erst Anfang der 2000er-Jahre in dieser Form gestaltet worden. Dennoch wird die Fraktion beantragen, dass „diese Gefahrenstelle durch bauliche Veränderungen möglichst kurzfristig beseitigt wird“.

Zudem sollte laut CDU noch eine weitere Schulbushaltestelle dringend unter dem Gesichtspunkt „Sicherheit und Gestaltung“ überprüft werden: „Im Kreuzungsbereich Bareler Straße/Bahnübergang in Brettorf müssen die Kinder – darunter etwa 25 Grundschüler – morgens quer über die von Autofahrern schwer einsehbare Kreuzung laufen, weil der Bus die Haltestelle von anderer Seite anfährt. Die Kinder können vorher nicht auf der anderen Seite warten, da dort nur ein schmaler Grünstreifen ist“, berichtet die Partei, die auch hierzu einen Antrag bei der Verwaltung einreichen will.

Neben diesen beiden Juckepunkten hat die CDU noch weitere Hinweise von Schülern und Eltern zur Schulbussituation gesammelt. Dabei ging es unter anderem um schlechte Beschilderungen sowie um zu volle und zu spät kommende Busse.

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