Schneise von Dötlingen bis nach Klattenhof/Minimale Schäden an öffentlichen Gebäuden

Das große Aufräumen nach dem Sturm

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Nach einer Bestandsaufnahme am Morgen machte sich der Bauhof an die Arbeit.

Neerstedt - Nach dem Unwetter am Dienstagnachmittag hat das große Aufräumen begonnen. Vor allem im alten Dorf in Neerstedt waren viele Einwohner von Sturmschäden betroffen. Während die einen nur herabgefallenes Geäst in ihrem Garten aufsammeln mussten, hatten andere mit großen entwurzelten Bäumen oder Schäden an Dächern zu kämpfen.

Auch den Mitarbeitern des Bauhofes wurde nicht langweilig. „Ob wir viel zu tun haben? Aber hallo“, lautete die Antwort zwischen dem Bergen schon zerkleinerter Bäume mit schwerem Gerät. „Das kriegen wir hier in zwei Tagen gar nicht alles beseitigt.“

Das kurze, aber heftige Unwetter hatte am Dienstag eine Schneise der Verwüstung quer durch die Gemeinde gezogen – „vom Welsburger Holz bis zum Dötlinger Holz“, sagte Bauamtsleiter Uwe Kläner. „Es war so schlimm, wie lange nicht mehr.“ Wie berichtet, mussten die drei Feuerwehren in der Gemeinde gut 40 mal ausrücken. Von kurz nach 16 bis 21 Uhr waren rund 65 Kräfte mit neun Fahrzeugen im Dauereinsatz. Auch die Mitarbeiter des Bauhofes sowie die Hausmeister der Gemeinde schauten noch am Abend bei den öffentlichen Gebäuden nach dem Rechten. „Dort haben wir zum Glück nur minimale Schäden“, berichtete Kläner. Beim Neerstedter Kindergarten musste vorerst der Außenbereich gesperrt werden, da noch einige Baumkronen gesichert werden müssen.

Nach einer Bestandsaufnahme am Morgen machte sich der Bauhof zunächst daran, die Spuren des Unwetters von den Straßen zu beseitigen. „Ungewöhnlich ist, dass dieses Mal auch viele große Bäume dem Sturm zum Opfer fielen“, so Kläner. Bei der Kapelle an der Dorfstraße in Neerstedt wurde eine alte Eiche entwurzelt, der Moorweg musste vorübergehend gesperrt werden, weil er von mehreren Bäumen blockiert war. „Wir werden sicherlich noch einige Tage zu tun haben. Nach dem Räumen der Straßen muss der Bauhof noch mit dem Steiger an die eine oder andere Stelle, um Kronen zu sichern“, sagte Kläner.

ts

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