Erstes Treffen seit Ausbruch der Pandemie

„Schnackrunde“ in Dötlingen diskutiert wieder über Bücher

Die Teilnehmer diskutierten sehr interessiert über den Roman „Machandel“ von Regina Scheer.
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Die Teilnehmer diskutierten sehr interessiert über den Roman „Machandel“ von Regina Scheer.

Zum ersten Mal seit Beginn der Pandemie haben sich die Literaturliebhaber der Dötlingen Stiftung im Landhotel zu ihrer „Schnackrunde“ getroffen.

Der Literaturkreis war im März 2019 erstmalig zusammengekommen und hat seitdem acht Bücher gelesen und besprochen. Nach Bestsellern wie „Das Café am Rande der Welt“ von John Strelecky haben sich die Teilnehmer diesmal das Werk „Machandel“ von Regina Scheer vorgenommen.

In dem 2016 als Taschenbuch veröffentlichten Roman spannt die Autorin einen Bogen von den 1930er-Jahren über den Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und in die Gegenwart heißt es in der Buchvorstellung. Die Literaturfreunde beschäftigten sich umfassend mit dem Werk. „Während meiner Recherche habe ich mir auch einige passende Youtube-Videos angeschaut, um die Inhalte einzuordnen“, meinte eine Teilnehmerin.

Das knapp 500 Seiten umfassende Druckwerk ist das bisher längste besprochene Buch der literaturbegeisterten Runde. „Die 25 Kapitel des Romans sind mit den Namen der Hauptfiguren betitelt, die im Anhang auch kurz vorgestellt werden. Das erleichtert die Orientierung und Erinnerung“, hieß es in der Ankündigung der Dötlingen Stiftung.

Das Taschenbuch wurde lebhaft und tief gehend besprochen. „Von den Schicksalen war ich sehr betroffen und musste beim Lesen häufiger weinen“, teilte eine Teilnehmerin ihre Gefühle mit der Gruppe. „Der Roman zeigt unsere deutsche Geschichte, die uns nicht loslässt“, fasste ein anderer Teilnehmer das Buch zusammen. „Der ständige Perspektivwechsel zwischen quasi sprechenden Personen und damit einhergehend Wiederholungen aus anderer Sichtweise forderte die Leserinnen und Leser heraus“, sagte die Organisatorin Maria Heumann.

Das Fazit der „Schnackrunde“ fasst Heumann so zusammen: „Der flüssige, leicht lesbare Stil und die besonderen Frauenfiguren haben allen Teilnehmern gefallen, sodass am Schluss festgehalten werden konnte, dass die Lektüre sehr zu empfehlen ist“.

Bis zum nächsten Treffen am Freitag, 19. November, ab 19 Uhr im Landhotel Dötlingen steht das Buch „Naokos Lächeln“ von Haruki Murakami auf der Leseliste. Interessierte können sich vorab bei der Organisatorin Maria Heumann unter der Telefonnummer 04433/1619 oder per E-Mail an mariaheumann@gmx.net melden.

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