SPD schlägt Überdachung einzelner Sitzgruppen vor/Kunststoff statt Holz

„Nicht alle Bänke laden zum Verweilen ein“

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An der Straße „An der Steindaren Riede“ haben Anlieger selbst eine Sitzgruppe aufgestellt und wünschen sich nun einen Pavillon, um sie auch bei schlechtem Wetter nutzen zu können.

Dötlingen/Ostrittrum - Mit dem Zustand einzelner Sitzgruppen in der Gemeinde Dötlingen hat sich die SPD-Fraktion befasst. Ihr Urteil: Nicht überall laden die aufgestellten Bänke zum Verweilen ein. In einer Region, die mit Kultur und Erholung wirbt, und in der viele Radler und Wanderer auf den ausgewiesenen Routen wie beispielsweise dem Huntepadd unterwegs sind, sollten sie aber genau dies tun.

Laut den Sozialdemokraten, die mit dem Fahrrad zwischen Dötlingen und Ostrittrum unterwegs waren, sind einige der aufgesuchten Holzbänke aufgrund des hiesigen Klimas mittlerweile grün und fordern nicht gerade zum Hinsetzen auf. „Ein Beispiel ist die Sitzgruppe auf dem Huntepadd bei der Huntebrücke“, berichten sie und bieten auch gleich eine Lösung an: „Mit einer einfachen Überdachung könnte hier Abhilfe geschaffen werden.“ Diese Investition käme nicht nur dem Fremdenverkehr und dem Gaststätten-Gewerbe zugute. „Es ist auch ein positiver Beitrag für unsere Lebensqualität“, so der Fraktionsvorsitzende Rudi Zingler. Seine Partei wolle sich deshalb für entsprechende Mittel im Haushalt 2016 stark machen.

Daneben unterstützt die SPD den Wunsch der Anlieger der Straße „An der Steindaren Riede“ in Ostrittrum. Sie hatten mit Genehmigung der Gemeinde in Eigenleistung eine Sitzgruppe erstellt. Nun wollen sie diese mit einem Pavillon überdachen, um sie auch bei schlechtem Wetter nutzen zu können. „Die Eigeninitiative muss unterstützt werden“, meinen die Sozialdemokraten.

Der Zustand der Bänke und Sitzgruppen in der Gemeinde ist immer mal wieder Thema. Zum einen geht es um Ersatzbeschaffungen, zum anderen um zusätzliche Sitzgelegenheiten für Einwohner und Touristen. Dabei setzt die Kommune seit geraumer Zeit auf Bänke aus Recycling-Kunststoff. „Holzbänke schaffen wir aus den bekannten Gründen gar nicht mehr an“, berichtete Bauamtsleiter Uwe Kläner gestern auf Nachfrage. Ist eine Holzbank abgängig, wird sie durch ein Kunststoff-Modell ersetzt.

Zuletzt hatte die Kommune auf Antrag der FDP zehn Bänke gekauft und in Absprache mit dem Dötlinger Bürger- und Heimatverein (BHV) die Standorte ermittelt, unter anderem am Gierenberg, an der Pütte und der Brücke an der Glaner Brautschänke. Im August bauten die Mitglieder des BHV sie zusammen.

ts

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