Rund 60 Gäste öffnen im Brettorfer Kindergarten das erste Türchen

Ein Adventskalender braucht keine Schokolade

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Mit instrumentaler Begleitung fiel den Gästen das Mitsingen doppelt so leicht.

Brettorf - Von Sophie Filipiak. Mit Gedichten, besinnlichen Weihnachtsliedern, Plätzchen und Glühwein wurde in der Gemeinde Dötlingen standesgemäß die Weihnachtszeit eingeläutet. Nach einem Jahr Pause öffnete sich am Dienstag das erste Türchen des „Lebendigen Adventskalenders“ im Brettorfer Kindergarten „Filibuster“.

Ich glaube, mit unseren Liederzetteln kommen wir nicht weit“, stellte Kindergarten-Leiterin Gudrun Löhlein angesichts der vielen Schaulustigen fest. Trotz des einsetzenden Nieselregens ließen es sich rund 60 Kinder, Eltern und Großeltern nicht nehmen, eine halbe Stunde vor der Einrichtung auszuharren, um gemeinsam das erste Türchen zu öffnen. Also lautete die Devise: „Jede Familie nur ein Heft!“ Begleitet wurden sie dabei von Jessica Löhlein, der Schwiegertochter der Leiterin, auf dem Akkordeon.

Zuvor sprach Heiko Borchers von der evangelischen Kirchengemeinde Dötlingen die Begrüßungsworte. „Was bedeutet eigentlich Advent“, fragte er in die Runde. Und antwortete selbst: „Es bedeutet die Ankunft von Jesu Christi.“ Gleichzeitig erklärte Borchers, dass am 1. Advent das neue Kirchenjahr beginnt. „Wir könnten uns eigentlich schon jetzt ein frohes neues Jahr wünschen“, scherzte er. Eine besinnliche Geschichte trug Gudrun Löhlein vor. Es ging um den kleinen Max, der seinem Großvater stolz einen Adventskalender präsentierte. Da gingen in der Zuschauermenge in Brettorf schon die kleinen Zeigefinger nach oben. „Ich habe auch einen!“ und „Ich auch!“ schallte es von allen Seiten.

Der Großvater von Max aber, erzählte die Erzieherin weiter, hatte einen ganz besonderen Adventskalender in seiner Jugend. Weder aus Pappe oder Papier, noch aus 24 kleinen Geschenken bestand er. „Mein Adventskalender saß in diesem Ohrensessel“, so der Opa. Sein eigener Großvater hatte ihm nämlich jeden Tag in der Vorweihnachtszeit eine Geschichte erzählt. Das war für ihn der beste Adventskalender der Welt gewesen.

Auch die Kindergartenkinder kamen zu Wort. So trugen die „Schulis“ Gedicht vor und stimmten ein einstudiertes Lied an. Morgen um 18 Uhr öffnet sich das zweite Türchen des „Lebendigen Adventskalenders“. Diesmal bei Familie Martens an der Iserloyer Straße 41 in Hockensberg.

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