Regio-Saat für die Magerwiese

Grünfläche am Dötlinger Dorfgarten neu eingesät

Morgendlicher Ortstermin mit dem Arbeitskreis kurz vor der neuen Einsaat.
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Morgendlicher Ortstermin mit dem Arbeitskreis kurz vor der neuen Einsaat.

Dötlingen – Ein lang erwarteter Tag für den Naturschutzbund, die Gemeindeverwaltung sowie für die Mitglieder des Arbeitskreises „Artenvielfalt vor Ort“: Am Freitagmorgen hat die Firma „Raquatec Umwelttechnik“ im Dötlinger Dorfgarten das Saatgut für eine neue Magerrasenwiese in den Boden eingebracht.

Wie berichtet, war die etwa 3 500 Quadratmeter große Fläche wegen eines Missverständnisses von der Neerstedter Firma umgebrochen und mit einer für diese Art Wiese ungeeigneten Samen bestellt worden. Vor dem neuen Arbeitsgang sei der Untergrund allerdings nicht umgepflügt, sondern auf Vorschlag des Unternehmens lediglich gestriegelt und somit schonend aufgeraut worden, berichtete Dirk Orth vom Arbeitskreis. Der Regen der kommenden Tage werde das Saatgut in die entstandenen Unebenheiten hineinspülen, erläuterte Christian Rathkamp von „Raquatec“.

Der Saatmischung sei diesmal ganz besondere Aufmerksamkeit geschenkt worden, erzählten Bauamtsleiter Uwe Kläner und Lena Kellermann von der Verwaltung. Denn diese sei „regiozertifiziert“ – das bedeutet, dass ausschließlich für die Region typische Pflanzen darin vorkommen. Dies, so wie das Verhältnis zwischen Kräutern und Gräsern, habe dem Verwendungszweck entsprechen müssen. Daher habe es recht lange gedauert, bis eine Mischung gefunden worden sei, die von der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises genehmigt worden sei. Das Saatgut koste rund 3 000 Euro, so Kläner.  

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