„Ratsforum“ am 1. März in Iserloy

Politik lädt Bürger zum Schnuppern ein

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Werben für das „Ratsforum“: Moderatorin Dette Zingler (Mitte), Bürgermeister Ralf Spille (r.) sowie die Fraktionsvorsitzenden Willi Niehoff (CDU), Gabriele Roggenthien (Grüne), Claus Plate (FDP) und Rudi Zingler (SPD, v.l.).

Iserloy - Welche Voraussetzungen benötige ich, um Ratsmitglied zu werden? Wie zeitaufwendig ist die Mitarbeit? Und wie werde ich überhaupt Kandidat? Antworten auf diese und weitere Fragen soll das „Ratsforum“ liefern, zu dem alle Fraktionen des Gemeinderates für Dienstag, 1. März, ab 19 Uhr in das Golf- und Gartencafé in Iserloy einladen. Geplant ist ein lockerer, unverbindlicher sowie parteiunabhängiger Schnupperabend. Als Moderatorin konnte Dette Zingler gewonnen werden, die vielen in der Gemeinde als Gästeführerin bekannt ist.

Die Veranstaltung richtet sich an alle Einwohner, die Interesse an der Ratsarbeit und der Entwicklung der Kommune haben. Die stellvertretende Gemeindewahlleiterin Elke Brunotte wird eingangs über die Kommunalwahl, bei der am 11. September 18 Ratsmitglieder gewählt werden, informieren und unter anderem darauf eingehen, welche Schritte notwendig sind, um sich als Kandidat aufstellen zu lassen. Bürgermeister Ralf Spille möchte einen kurzen Einblick in die Ratsarbeit sowie das Zusammenspiel von Verwaltung und Politik gewähren. „Lange Vorträge wird es nicht geben“, verspricht er.

Alle Beteiligten hoffen, nicht nur offene Fragen klären, sondern auch den einen oder anderen Bürger zum Mitmachen bewegen zu können. „Ich kann es jedem empfehlen. Man lernt eine Menge und ist an den Entscheidungen vor Ort beteiligt“, sagt Spille. Auch die CDU ermutigt die Einwohner, sich zu engagieren und zu kandidieren. „Nur so hat man die Möglichkeit, Einfluss zu nehmen“, meint der Fraktionsvorsitzende Willi Niehoff. Und sein FDP-Pendant Claus Plate ist sich sicher, dass es „interessante Leute in der Gemeinde gibt, die diese Aufgabe erfüllen können“.

Freuen würden sich alle Parteien besonders über interessierte junge Menschen. Denn nicht alle Ratsmitglieder seien mehr „taufrisch“. Von den „alten Hasen“ lassen sich zwar einige wieder aufstellen, die nächste Generation sei aber bereits gefragt. Dass es für einen Anfänger nicht immer leicht ist, weiß die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Gabriele Roggenthien, die seit 2011 im Rat sitzt. „Da ist es schön, wenn man auf die Unterstützung von erfahrenen Kollegen zählen kann.“ Wie Rudi Zingler (SPD) appelliert sie besonders an die Frauen, eine Kandidatur in Betracht zu ziehen.

ts

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