Polizei sucht Betrunkenen mit Hubschrauber

Unfallfahrer hält sich stundenlang versteckt

Ein Polizist beobachtet, wie der Kleintransporter abgeschleppt wird.
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Ein Polizist beobachtet, wie der Kleintransporter abgeschleppt wird.

Dötlingen - Rund sechseinhalb Stunden nachdem ein 36-Jähriger mit seinem Kleintransporter einen Sattelzug auf dem Gebiet der Rastanlage Wildeshausen Süd an der A1 in Richtung Bremen gerammt hatte, hat die Polizei ihn am Freitag gegen 4 Uhr an der Wildeshauser Straße in der Gemeinde Dötlingen aufgegriffen.

Der Hamburger hatte zu diesem Zeitpunkt noch eine Atemalkoholkonzentration von 0,63 Promille. Die Beamten gehen davon aus, dass er sich seit dem Unfall gegen 21.20 Uhr im Waldstück nahe der Rastanlage vor ihnen versteckt gehalten hatte. Laut Polizei war der 36-Jährige ungebremst auf den Sattelzug aufgefahren, der nicht ordnungsgemäß geparkt war. Er soll nach dem Unfall noch ausgestiegen sein und kurz mit dem Lkw-Fahrer gesprochen haben, bevor er flüchtete. Die Ermittler suchten mit Hunden und einem Hubschrauber nach dem Mann, da sie nicht ausschließen konnten, dass er sich verletzt hatte. Er fror stark, als sie ihn fanden.

Die Entnahme einer Blutprobe wurde angeordnet. Zudem beschlagnahmten die Beamten den Führerschein. Die Höhe des Schadens ist noch nicht ganz klar, liegt aber vermutlich bei rund 5000 Euro für den Transporter und in einem ähnlichen Bereich für den Sattelzug.

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