Zwischen Brettorf und Iserloy

Radweg „Stedinger Weg-Süd“ kommt ins Rollen

+
Für einen Radweg am Stedinger Weg zwischen Brettorf und Iserloy haben die Vorplanungen begonnen. Die Gemeinde hat ein Ingenieurbüro beauftragt. Mit einer schnellen Realisierung ist allerdings nicht zu rechnen.

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Der Ausbau von Straßen und Radwegen ist ein Dauerthema in der Gemeinde Dötlingen: Für die teuren Projekte ist die Kommune auf Fördermittel angewiesen, die auch 2017 nicht fließen wollten. Für mehrere Maßnahmen heißt es derzeit, warten auf Zuschüsse. Und nun stellt sich mit dem Radweg „Stedinger Weg-Süd“ ein weiteres Vorhaben hinten an.

Wie Bauamtsleiter Uwe Kläner berichtete, hat für den Bau des Weges von Brettorf nach Iserloy im Oktober die Vorplanung begonnen. Der Auftrag für die Objektplanung sei nach einer Honorarabfrage an das Ingenieurbüro mit dem wirtschaftlichsten Angebot erteilt worden. Mit einem baldigen Baustart rechnet Kläner nicht. „Aber wir müssen immer etwas vorausdenken. Mit der Planungsreife können wir schneller Fördergelder erhalten“, so der Bauamtsleiter, der für das Jahr 2020 auf die Realisierung des Vorhabens hofft.

Zuvor steht aber der Bau des Radweges von Neerstedt nach Klattenhof auf dem Programm, der beginnen kann, sobald der Förderbescheid vorliegt. Das vom Landkreis Oldenburg durchgeführte Planverzichtsverfahren konnte im vergangenen Jahr abgeschlossen werden. Wie das Bauamt mitteilte, war wegen eines Einwandes (naturschutzfachliche Bedenken) bei der Trägerbeteiligung eine Nachbereitung der Antragsunterlagen erforderlich geworden. Bedingt durch diese Änderung wurde der Grunderwerb nachbereitet. Der Radweg soll entlang der Dorfstraße in Neerstedt über Barel bis nach Klattenhof führen, wo er sich dann an den im Mai eingeweihten Radweg an der Kreisstraße 327 bis nach Immer anschließt.

2018 soll es an mehreren Orten weitergehen

Sowohl Kläner als auch Bürgermeister Ralf Spille hoffen, „dass wir 2018 weiterkommen“. Dies gilt besonders auch für die Straßenbaumaßnahmen, die sich seit Jahren in der Pipeline befinden – allen voran der Heideweg in Dötlingen. Nach Protesten einiger Anlieger war die Maßnahme bekanntlich in einem Arbeitskreis neu geplant worden. Bereits im Oktober 2015 stellte die Verwaltung fristgerecht den Förderantrag. „Aufgrund unzureichender Mittel wurde er jedoch nicht positiv beschieden“, so Kläner. Auch 2017 gab es keine Gelder, sodass der Antrag erneut eingereicht wurde. „Alleine könnten wir den Ausbau auch gar nicht bezahlen. Die Kosten gehen langsam in Richtung eine Million“, verdeutlichte der Bürgermeister. Während der Ausbau immer teurer werde, verschlechtere sich der Zustand des Heideweges zusehends.

Weiter schieben musste das Bauamt auch die Straßenmaßnahmen „Achtern Holt“ und „Zur Kuhweide“, für die auf Mittel aus dem Förderprogramm „Profil“ (ländlicher Wegebau) gesetzt wird. Die Vorhaben der Gemeinde haben allerdings aufgrund einer zu geringen Anzahl an Punkten im Rahmen des Rankings keine Berücksichtigung gefunden.

Tipptopp sind hingegen nun die Wege im Windparkgebiet Haidhäuser. Nachdem dort alle Anlagen errichtet wurden, haben die Straßen „Kronskamp“ und „Mekelstroth“ sowie der Hengsterholzer Weg eine Oberflächenbehandlung erhalten und sind teilweise ausgebaut worden. Erneuert wurde in diesem Zuge die Straße „Landriede“. Deren Anschluss an die B213 soll in diesem Jahr ausgebaut werden.

Für rund 80 000 Euro hat die Verwaltung 2017 an vier Gemeindewegen Oberflächenbehandlungen durchführen lassen. „Profitiert hat besonders die Ortschaft Wehe“, berichtete Kläner. Dort wurden „Zur Bäke“, „Am Wehe“ und die Neue Dorfstraße gemacht. Daneben gab es Arbeiten am Hunteweg in Busch.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Hamas ruft Gaza-Waffenruhe mit Israel aus

Hamas ruft Gaza-Waffenruhe mit Israel aus

Horror-Crash auf der A81 am Samstag - die Bilder

Horror-Crash auf der A81 am Samstag - die Bilder

Fotostrecke: Werder beim Blitzturnier in Essen

Fotostrecke: Werder beim Blitzturnier in Essen

Deichbrand 2018: Beste Stimmung auf den Campingplätzen

Deichbrand 2018: Beste Stimmung auf den Campingplätzen

Meistgelesene Artikel

Katholische Kirche bietet Bau einer Grundschule an

Katholische Kirche bietet Bau einer Grundschule an

„Genuss am Fluss“: Veranstalter setzen auf Unterstützung der Stadt

„Genuss am Fluss“: Veranstalter setzen auf Unterstützung der Stadt

Motorradfahrer stirbt bei Kollision mit Auto auf der Autobahn 29

Motorradfahrer stirbt bei Kollision mit Auto auf der Autobahn 29

Unfall auf L338: 77-Jähriger stirbt nach Frontal-Crash

Unfall auf L338: 77-Jähriger stirbt nach Frontal-Crash

Kommentare