Umgestaltung des Dorfplatzes hat begonnen

In Ostrittrum rollen endlich die Bagger

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Seit Dienstag sind die Bauarbeiter am Werk. Der Ostrittrumer Dorfplatz ist schon jetzt kaum wiederzuerkennen. Am Freitag musste das Bushäuschen weichen. 

Ostrittrum - Das Warten in Ostrittrum hat ein Ende: Denn die Arbeiten für die Umgestaltung des Dorfplatzen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms haben endlich begonnen. Das Areal ist bereits jetzt kaum wiederzuerkennen.

Die beauftragte Firma hat in den vergangenen Tagen unter anderem bereits das Pflaster aufgenommen und das bepflanzte Rondell in der Mitte entfernt. Am Freitag bauten die Mitarbeiter das alte Buswartehäuschen ab, das durch ein neues ersetzt wird. Die Umgestaltung beinhaltet neben der Pflasterung mit einem Stein, den die Bewohner ausgewählt haben, auch eine neue Bepflanzung, Beleuchtung, Sitzgruppen und die Herrichtung der alten Viehwaage. „Ich gehe davon aus, dass die Arbeiten bis Ende Oktober dauern. Aber spätestens bis Ende November sollte alles abgeschlossen sein“, sagte Bauamtsleiter Uwe Kläner.

Die Gemeinde hatte ursprünglich auf eine Realisierung in 2015 gehofft. Doch dann zog sich beim Land die Erstellung der Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur integrierten ländlichen Entwicklung für die Förderperiode 2014 bis 2020, sodass erst im Herbst vergangenen Jahres Antragsstellungen möglich waren. Eine weitere Hürde hatte bekanntlich bei der Ausschreibung der Maßnahme gewartet.

Die Umgestaltung des Dorfplatzes kostet laut Kläner rund 204 000 Euro (ohne Planungskosten). Für öffentliche Vorhaben im Rahmen der Dorferneuerung gibt es einen Zuschuss von bis zu 50 Prozent. Dies gilt natürlich auch für die etwa 59 000 Euro teure Gestaltung des Dorfplatzes in Rhade, die nach Auskunft von Kläner dann in der kommenden Woche anlaufen soll. „Relativ zügig ist dann außerdem die Realisierung des Treffpunktes in Wehe geplant“, ergänzt der Bauamtsleiter. Dort belaufen sich die Erstellungskosten auf rund 53.000 Euro. 

ts

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