Landkreis beantwortet Fragen

Neue Hunte-Zufahrt soll 40 000 Euro kosten

Eine Zufahrt zu einer Straße, neben der mehrere gefällte Bäume liegen
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Die Vorarbeiten für die Verschwenkung haben bereits begonnen.

Die geplante Verlegung der Zufahrt zur Hunte in Ostrittrum hat Fragen aufgeworfen. Anlieger überlegten, ob es ein Gesamtkonzept für den Bereich der Kanu-Einstiegsstelle gibt. Und die Grünen im Kreistag wollten mehr Details zu der geplanten Maßnahme bekommen.

Ostrittrum – Die Verwaltung des Landkreises Oldenburg hat inzwischen auf die Anfrage der Kreistagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen zu den Plänen, die Zufahrt von der K 236 (Huntloser Straße) zur Hunte in Ostrittrum zu verlegen, geantwortet.

Aus dem schriftlichen Protokoll der Sitzung des Umweltausschusses am 9. März geht unter anderem hervor, dass für die Maßnahme Kosten von 40.000 Euro eingeplant werden. Diese tragen die Hunte-Wasseracht, der Landkreis, die Gemeinde Dötlingen und der Zweckverband Naturpark Wildeshauser Geest. Fördermittel seien nicht vorgesehen, heißt es.

Zum bisherigen Vorgehen erläutert die Verwaltung, dass zwar „für den Eigentümer der Flächen, die Hunte-Wasseracht, und die Landwirte mit den dahinterliegenden Flächen die jetzige Zufahrt ausreichend“ sei. Die Straßenbau- und die Straßenverkehrsbehörde seien sich nach dem tödlichen Unfall eines Motorradfahrers 2018 jedoch einig gewesen, dass Handlungsbedarf besteht. Die Verlegung der Zufahrt sei für die langfristige Verbesserung der Situation notwendig.

Um Zufahrten kümmern sich die Grundstückseigentümer

Grundsätzlich sei der Grundstückseigentümer für die Unterhaltung von Zufahrten zuständig. Allerdings könne die Straßenbaubehörde anordnen, „dass diese geändert oder verlegt oder, wenn das Grundstück eine anderweitige ausreichende Verbindung zu dem öffentlichen Straßennetz besitzt, geschlossen werden müssen, soweit es die Sicherheit oder Leichtigkeit des Verkehrs erfordert“, so die Verwaltung.

Auf Nachfrage der Straßenbaubehörde habe sich die Hunte-Wasseracht dann im September 2018 bereit erklärt, die Verschwenkung zu übernehmen, und ein Ingenieurbüro mit der Planung beauftragt. „Die Planung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Straßenbaubehörde, vertreten durch die Straßenmeisterei Delmenhorst“, erläutert die Verwaltung. Die technisch geprüften Pläne lägen seit dem 2. März vor.

„Mit der vom Grunderwerb betroffenen Grundstückseigentümerin hat die Hunte-Wasseracht im Mai 2020 die Gestattung der Inanspruchnahme der von ihr benötigten Flächen sowie den Kaufpreis schriftlich vereinbart.“ Die bereits erfolgten Baumfällungen seien mit der unteren Naturschutzbehörde abgesprochen worden.

Kein Gesamtnutzungskonzept in Planung

Auf die Frage der Grünen, wann und wie die Öffentlichkeit in Kenntnis gesetzt werden soll, heißt es: „Eine Information der Öffentlichkeit ist nicht vorgeschrieben und nicht vorgesehen.“

Ein neues Gesamtnutzungskonzept für den Bereich, in dem auch eine provisorische Kanu-Einsteigestelle in die Hunte liegt, sei dem Landkreis nicht bekannt. Auch gebe es keine Überlegungen dahingehend, den Wirtschaftsweg auf der westlichen Seite der Brücke auf dem Gelände der Gemeinde Großenkneten zu verlegen, teilt die Verwaltung mit.

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