Tipps für den Alltag

Nützlich oder nicht? Nachwuchs testet Lifehacks

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Die Ferienpasskinder hatten nicht nur viel Spaß, sondern erfuhren auch jede Menge Nützliches. Zudem gestalteten sie in Windeseile aus alten T-Shirts kreative Handtaschen.

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Wie entsteht aus einem Luftballon eine Vase? Wie wird die PC-Tastatur schnell und einfach sauber? Und womit radiert man, wenn kein Radiergummi vorhanden ist? Antworten hatte am Montag Sylvia Hollmann parat. Sie verriet den Ferienpasskindern im Neerstedter Jugendhaus jede Menge Tipps und Tricks für den Alltag – heutzutage Lifehacks genannt.

Mit diesen kennt sich Hollmann von der evangelischen Jugend bestens aus. Nicht nur im Internet hat sie reichlich Nützliches gesammelt. „Vieles habe ich auch von meiner Mutter gelernt, und manches habe ich selbst herausgefunden“, erzählte sie. Zu der Aktion im Jugendhaus brachte Hollmann jede Menge Luftballons, Strohhalme, Papprollen und einiges mehr mit. Hinzu kamen die Zutaten für eine Pizza, die die zwölf Kinder gegen Mittag selbst zubereiteten. „Natürlich keine normale Pizza, sondern eine superschnelle aus Sonntagsbrötchen“, so Hollmann, die zwischendurch immer wieder „Achtung, Lifehack!“ rief.

„Wer weiß, wie man ganz leicht eine Computertastatur reinigt?“ Den schulterzuckenden Mädchen und Jungen drückte sie Post-Its in die Hand. Schiebt man die Zettel mit der klebrigen Seite nach unten durch die Reihen, ist die Tastatur fix sauber. „Noch besser funktioniert es mit einer Mischung aus Kleber und Waschmittel“, meinte Hollmann. Kaum war die Tastatur im Jugendhaus sauber, wartete der nächste Tipp auf den Nachwuchs. „Wenn ich kein Radiergummi habe, kann ich auch ein Gummiband benutzen“, verriet Hollmann. Zudem zeigte sie, wie sich eine widerspenstige Tüte ganz leicht mittels zweier Münzen öffnen lässt. „Das funktioniert immer.“ Mitgebracht hatten die Kinder alte T-Shirts, aus denen mit wenigen Handgriffen Taschen wurden: einfach Kragen sowie Ärmel abschneiden und unten Fransen hineinschneiden. Letztere zuknoten, fertig ist die Tasche. Vor allem die Mädchen waren begeistert.

Einen weiteren Tipp testeten die Kinder während der Pizzazubereitung. Mit herausgestreckten Zungen schnitten sie Zwiebeln. Das sah merkwürdig aus, Tränen flossen aber nicht. „Gleich wollen wir noch ausprobieren, wie man am besten ein Glas öffnet“, kündigte Hollmann an, die hierfür fünf Möglichkeiten vorgab. Das Experimentieren kam beim Nachwuchs richtig gut an.

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