„Nie eine schlecht gelaunte Gruppe erlebt“

Dötlinger Gästeführerin Marianne Mennen hofft auf Start im zweiten Halbjahr

Freuen sich, wenn sie wieder durchstarten können: (links, stehend) Anne Hollmann, Thea Freiberg, Gertrud Nordbrock, Dette Zingler, Ute Schwarting, Ingrid Kuhlmann sowie Marianne Mennen und Ralf Holtz (beide sitzend).
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Freuen sich, wenn sie wieder durchstarten können: (links, stehend) Anne Hollmann, Thea Freiberg, Gertrud Nordbrock, Dette Zingler, Ute Schwarting, Ingrid Kuhlmann sowie Marianne Mennen und Ralf Holtz (beide sitzend).

Dötlingen – Elf verschiedene Führungen und Spaziergänge bietet das Team der Dötlinger Gästeführer an. Hinzu kommen noch Bus- und Radtouren, bei denen Interessierte Natur, Kultur und Sehenswürdigkeiten der Gemeinde entdecken und erleben können. Anfang des Jahres 2020 konnten die Fremdenführer nur ein paar Touren anbieten – bis Corona kam. „Insgesamt sind es im Durchschnitt 1 500 bis 2 000 Besucher, die wir durch den Ort führen“, schildert Marianne Mennen, die zusammen mit Ute Schwarting die Aktivitäten des Gästeführerteams im Bürger- und Heimatverein koordiniert. „45 Führungen waren es 2019“, informiert Schwarting.

Bieten sie denn jetzt wieder Gästeführungen an? „Im Moment noch nicht“, sagt Mennen, die seit etwa zehn Jahren dabei ist. Sie fügt hinzu: „Wir Gästeführer werden uns in nächster Zeit mal zusammensetzen und besprechen, was möglich ist.“ 2020 konnten sie sich gar nicht treffen, die Jahre davor sei die Gruppe in regelmäßigen Abständen zusammengekommen, um sich auszutauschen sowie Neues zu planen und zu koordinieren.

„Alles auf seine Art und Weise wunderschön“

Im vergangenen Jahr hatte das Team einen neuen Flyer gestaltet, den es nicht unter die Leute bringen konnte. „Der wurde gedruckt und dann war Schluss“, erinnert sich Mennen. „Wir nehmen den Flyer vom vergangenen Jahr, den hatten wir noch gar nicht benutzt.“

Neben Mennen und Schwarting gehören Anne Hollmann, Ralf Holtz, Ingrid Kuhlmann, Dette Zingler, Gertrud Nordbrock und Margret Hübner zum Team. Für ihr Programm 2020 hatten sich die Gästeführer einiges überlegt: Die vier neuen Rundgänge „Unterwegs auf dem Huntepadd“, „Spaziergang durch das alte und neue Dötlingen“, „Der alte Heerweg“ und „Querfeldein zum Hexenstein“ erweitern das Angebot. „Die konnten wir noch gar nicht anbieten“, sagt Mennen, die unter anderem die Touren „Von Giebel zu Giebel“ sowie „Spaziergang durch das alte und neue Dötlingen“ anbietet. Eine Lieblingstour habe sie aber nicht, wie sie erzählt. „Der Huntepadd ist schön. Aber in Wirklichkeit kann ich nicht sagen, was mein Lieblingsplatz ist, weil alles auf seine Art und Weise wunderschön ist.“

Gästeführer vermissen die Touren

Die meisten Anmeldungen kämen von Gruppen mit einer Größe von zehn bis 20 Personen, daher sei es mit der Einhaltung der Abstand- und „Haushaltsregelungen“ nicht ganz so einfach. „Im Moment ist alles unter Vorbehalt“, betont die Dötlingerin. „Ich vermisse das schon sehr. Es ist toll, wenn Menschen sich unseren schönen Ort ansehen wollen. Ich habe noch nie eine schlecht gelaunte Gruppe erlebt. Es ist immer eine Freude, mit den Menschen hier durch den Ort zu gehen, wir geben uns da immer sehr viel Mühe.“ Und weiter: „Ich entdecke auch selbst immer wieder neue Dinge und sehe auch Dinge, die vorher selbstverständlich waren, ganz anders“, berichtet sie.

Auch Schwarting hat keine Lieblingsroute: „An sich ist es jedes Mal schön, es kommt aber auch auf die Gruppe an.“ Vor etwa 25 Jahren habe sie ihre Ausbildung zur Gästeführerin absolviert und etwa fünf Jahre später ihre ersten Touren durch die Gemeinde Dötlingen angeboten. „Es ist schon so, dass wir es vermissen“, sagt Mennen im Namen des Gästeführer-Teams. „Ich hoffe, dass es nach dem ersten Halbjahr wieder losgehen kann.“

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