Zertifikate für LEB-Qualifizierung in Neerstedt vergeben 

Neue Gästeführer mit „vielen Ideen und Kompetenzen“

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Bürgermeister Ralf Spille, LEB-Regionalleiter Weser-Ems Friedrich Reuter, LEB-Geschäftsführer Bernhard Wolff, EFDlerin Yevheniia Radkevych , Dozentin Gerda Osterloh und LEB-Regionalleiterin Oldenburg Karin Pieper (v.l.) sowie Thea Freiberg vom Dötlinger Gästeführerteam (Zweite v.r.), Mona Moikow von der Gemeindeverwaltung (Fünfte v.r.) und der Vorsitzende des Bürger- und Heimatvereines Eckehard Hautau (hinten, Mitte) gratulierten den neuen Gästeführern Volker Wessels, Ralf Holtz, Norbert Hellmann, Anja Müntinga, Anne Hollmann, Sabine Jetzlaff und Doris Voß (v.r.).

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Ein guter Gästeführer muss nicht nur über Wissen verfügen. Er muss dieses auch interessant präsentieren und die Gäste mit allen Sinnen auf Schönes hinweisen können. Das Rüstzeug hierfür haben sich die acht Teilnehmer der LEB-Qualifizierung „Gästeführen mit Stern“ in den vergangenen Monaten angeeignet. 

Am Mittwoch folgte mit einer Praxisübung in der Gemeinde Dötlingen der Abschluss der Ausbildung. Am Nachmittag gab es im Neerstedter Rathaus für die neuen Gästeführer die Zertifikate.

Mit Anne Hollmann aus Ostrittrum, Ralf Holtz aus Neerstedt sowie Anja Müntinga und Volker Wessels aus Dötlingen stammt die Hälfte der erfolgreichen Absolventen aus der Kommune. Sie werden künftig das Gästeführerteam im Bürger- und Heimatverein verstärken. Daneben durften sich Norbert Hellmann aus Wildeshausen sowie Doris Voß und Sabine Jetzlaff aus Ostfriesland über Urkunden, Ansteckstern und Präsente freuen. Wilhelm Rippen aus Hude hatte sein Zertifikat bereits im Vorfeld erhalten.

Auch eine schlechte Führung bleibt lange in Erinnerung

Die Dozenten des Qualifizierungskurses, der Mitte August gestartet war, vermittelten die Grundlagen der Gästeführung – von der Rhetorik und rechtlichen Hinweisen über die Ideenfindung für innovative Angebote bis hin zum Umgang mit schwierigen Gästen. Informationen zur Landes- und Regionalgeschichte gab es ebenso wie zu den Themen Kunst, Architektur und Landwirtschaft. 

„Eine gute Führung bleibt lange in Erinnerung, eine schlechte auch“, sagte Friedrich Reuter, Regionalleiter Weser-Ems der Ländlichen Erwachsenenbildung (LEB). Deshalb sei eine gute Ausbildung wichtig. Die „Gästeführung mit Stern“ sei eine Marke. „Und Sie jetzt auch. Sie repräsentieren Ihre Gemeinde“, verdeutlichte er den Absolventen.

Neben Reuter gratulierten auch der Geschäftführer der LEB Oldenburg, Bernhard Wolff, der Vorsitzende des Dötlinger Bürger- und Heimatvereins, Eckehard Hautau, sowie Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille. Er lobte das Engagement der Teilnehmer, die viel Zeit investiert hätten, um sich auf ihre Aufgabe vorzubereiten.

Jeder Teilnehmer musste einen Führungsbaustein präsentieren

Ihr Können hatten die Prüflinge bereits am Vormittag präsentiert – „bei bestem Wetter“, scherzte die Oldenburger LEB-Regionalleiterin Karin Pieper. Jeder Teilnehmer musste einen Führungsbaustein präsentieren. Den Auftakt machte um Punkt 9 Uhr Holtz in der evangelisch-methodistischen Kapelle. Voß und Jetzlaff holten Greetsiel und das Kloster Ihlow in die Gemeinde Dötlingen. 

Im Golddorf waren die „Malweiber“ Hollmann und Müntinga an der Reihe, ehe Wessels die Gruppe bei Schneeregen auf den Huntepadd entführte. Wie Pieper berichtete, begrüßte er die Gruppe als Studenten. „Schließlich steht er mit einer Uni in Kontakt und möchte Geologen nach Dötlingen holen“, erklärte sie.

Mit Grünkohl und Püttengeist stärkte sich die Gruppe, bevor es in die Wildeshauser St.-Peter-Kirche ging. Dort hatte Hellmann seinen Auftritt – inklusive Jagdhornklang. „Ich bin begeistert, wie viele Ideen und Kompetenzen in diesen Gästeführern stecken“, so Pieper.

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