Neue Ausrüstungsgegenstände für Dötlinger Feuerwehren aus Haushaltsmitteln

Bessere Vorwarngeräte zur Sicherheit der Kameraden

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Die Führungskräfte der Dötlinger Feuerwehren mit einem Teil der neuen Ausrüstung: Martin Einemann (Neerstedt), Torsten Fischer (Dötlingen), Dirk Lüke (Neerstedt), Heiner Ulrich (Gemeindebrandmeister) und Dirk Wilkens (Brettorf, v.l.).

Dötlingen - Im neuen Jahr steht den Einsatzkräften der Ortsfeuerwehren aus Brettorf, Dötlingen und Neerstedt eine Vielzahl an neuen Ausrüstungsgegenständen zur Verfügung. Aus Mitteln des Haushaltes 2015 beschaffte die Gemeinde Dötlingen in Abstimmung mit den Feuerwehren zum Ende des Jahres Material, durch das die Arbeit der allesamt ehrenamtlichen Einsatzkräfte erleichtert werden soll.

Um die Sicherheit der Feuerwehrleute im Einsatz zu erhöhen, wurden alle Dötlinger Wehren mit jeweils zwei Kohlenmonoxid-Warngeräten ausgestattet, teilte Pressewart Jannis Wilgen mit. Diese können beispielsweise den Einsatzleitern bei der Erkundung von Gefahrenstellen vor dem geruchlosen und giftigen Gas warnen.

Als weitere Ergänzung der Sicherheitsausstattung der drei Feuerwehren erhielten sie Wechselstrom-Anzeiger. „Diese ermöglichen es, kontaktlos verborgene und potenziell gefährliche Stromquellen zu erkennen“, klärt Wilgen auf.

Die Brettorfer Wehr besitzt nun außerdem ein neues Druckbegrenzungsventil, mit dem sich der Wasserdruck in Schlauchleitungen regulieren lässt. Weiterhin wurde sie mit einer Druckluftanlage zur ausgestattet. Dieser Kompressor dient der Auffüllung der Druckluftbremsen, damit die Fahrzeuge bei Einsätzen sofort startklar sind.

Die Ortsfeuerwehr Dötlingen verfügt zukünftig über eine Schleifkorbtrage. Sie kann zur Rettung von Personen aus unwegsamem Gelände genutzt werden. Zusätzlich wurde die Ausrüstung des Tanklöschfahrzeuges um ein Hohlstrahlrohr der Größe B erweitert, welches bis zu 750 Liter Wasser pro Minute abgeben kann. Auch die EDV-Technik zur Koordinierung von Einsätzen im Einsatzleitwagen wurde modernisiert.

Die Neerstedter Ortswehr stellte einen speziellen Rollwagen mit pneumatischem Lichtmast, der per Handpumpe hochgefahren wird, in Dienst, der auf dem Anhänger der Wehr mitgeführt werden soll.

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