Auch in diesem Jahr kein Budenzauber

Neerstedter Weihnachtsmarkt zum zweiten Mal abgesagt

Kein Glühwein, kein Schmalzkuchen: Auch in diesem Jahr fällt der Neerstedter Weihnachtsmarkt aus. archivfotos: franitza
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Kein Glühwein, kein Schmalzkuchen: Auch in diesem Jahr fällt der Neerstedter Weihnachtsmarkt aus.

Neerstedt – Der Duft von gebrannten Mandeln und Schmalzkuchen, ein Besuch vom Weihnachtsmann und sich bei einer Tasse Glühwein ein wenig aufwärmen: All das gehört für die Allermeisten zur Weihnachtszeit dazu und all das werden sicherlich viele vermisst haben. 2020 musste der Weihnachtsmarkt in Neerstedt, der seit einigen Jahren fester Bestandteil in der Gemeinde Dötlingen ist, pandemiebedingt ausfallen. Der bisher letzte war am 8. Dezember 2019. Und wie sieht es in diesem Jahr aus? Wird es einen Weihnachtsmarkt geben?

Die Antwort: „Nein, er findet nicht statt.“ Das teilt Organisator Rico Scholz von der Arbeitsgemeinschaft Neerstedter Weihnachtsmarkt auf Nachfrage unserer Zeitung mit. Bereits vor ein paar Monaten habe er den Entschluss getroffen. „Mitte des Jahres habe ich das schon entschieden.“

Das sei ihm nicht leicht gefallen, aber: „Wegen der Corona-Maßnahmen ist es nicht umsetzbar“, begründet er. „Es ist viel zu aufwendig für uns. Man kann das Gelände nicht so abzäunen. Es ist nicht möglich, das so umzusetzen. Der Aufwand für einen Tag wäre viel zu groß.“ Der Organisator fügt hinzu: „Es ist schade, auf alle Fälle. Aber wir versuchen, wenn es möglich ist, ihn wieder zu veranstalten.“

Bisher letzter Weihnachtsmarkt war 2019

Den Weihnachtsmarkt in Neerstedt gebe es etwa seit 25 Jahren, berichtet Scholz. Die Arbeitsgemeinschaft habe ihn damals ins Leben gerufen. Seitdem organisiere sie ihn. Andre Mutke und Margrit Mutke gehören ebenfalls dem Orga-Team an.

Backen Mutzenmandeln: Cornelia Zobel, Christiane Schulze und Andrea Hähnel (von rechts).

Vor Corona-Zeiten wurde der Weihnachtsmarkt immer am zweiten Advent veranstaltet, vor einigen Jahren ist das Gelände der Grund- und Sprachheilschule Neerstedt der neue Standort geworden. Neben Buden, die viele Leckereien verkauften, gab es Kunsthandwerk zu sehen und jede Menge Mitmachaktionen.

Ein Besuch des Nikolaus’, der Geschenke an die Kinder verteilte, durfte in der Vergangenheit ebenso nicht fehlen. „Drinnen in der Aula gab es immer Kaffee und Kuchen“, schildert Scholz. Vor zwei Jahren war Uwe Abel zum ersten Mal mit dabei. Er brachte den Besuchern das Bauerngolf näher.

Ein wenig Hoffnung macht Scholz aber: „2022 wollen wir es eigentlich wieder machen. Das ist unser Ziel.“ Dann dürfen sich Weihnachtsmarkt-Gänger hoffentlich wieder auf Glühwein, Bratwurst und gebrannte Mandeln einstellen.  

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