Schaden: 10.000 Euro

Mobilheim auf Campingplatz steht lichterloh in Flammen

Als die Feuerwehren auf dem Campingplatz in Dötlingen eintrafen, stand das Mobilheim bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Morgengrauen. - Fotos: Wilgen
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Als die Feuerwehren auf dem Campingplatz in Dötlingen eintrafen, stand das Mobilheim bereits in Vollbrand. Die Löscharbeiten dauerten bis zum Morgengrauen.

Dötlingen - Zu einem Großeinsatz hat sich in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer auf dem Campingplatz Aschenbeck in Dötlingen entwickelt. Entgegen erster Meldungen brannte kein herkömmlicher Wohnwagen, sondern ein Wohnmobilheim mit einer Grundfläche von rund 150 Quadratmetern. Das Feuer drohte, auf weitere Wohnwagen, Hecken und Anbauten in direkter Nähe überzugreifen. Personen wurden nicht vermisst oder verletzt.

Die Feuerwehr, neben Dötlingen wurden um 2.48 Uhr auch die Ortswehren Brettorf und Neerstedt alarmiert, berichtet, dass die starke Rauchentwicklung und der Feuerschein schon bei der Anfahrt weithin sichtbar waren. „Umgehend wurden Trupps unter Atemschutz eingesetzt, um eine Ausbreitung der Flammen auf die umliegenden Bereiche zu verhindern“, so Pressewart Jannis Wilgen. Die ersten Kräfte vor Ort brachten außerdem eine große Gasflasche aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich. Das Feuer konnten die Ehrenamtlichen schnell unter Kontrolle bringen. Die Wasserversorgung stellte durch die Teiche auf dem Gelände kein Problem dar.

Das in Leichtbauweise errichtete Mobilheim, das auch mit einer Fotovoltaikanlage ausgestattet war, hielt der hohen Brandintensität nicht stand. Die Dachkonstruktion stürzte schon kurz nach Beginn der Löscharbeiten in sich zusammen. „Daraufhin mussten zahlreiche Dachpaneele mit Einreißhaken aus den Trümmern gezogen werden“, informiert Wilgen. Diese hätten sonst eine effektive Brandbekämpfung verhindert. In einigen schwer zugänglichen Zwischenräumen wurde mit Rettungssägen und Fog-Nails (Löschlanzen) gearbeitet. Zudem kamen mehrere Wärmebildkameras zum Einsatz.

Zur Deckung des Bedarfes an Atemluftflaschen – immerhin waren neun Trupps im Einsatz – wurde der Atemschutz-Gerätewagen der Feuerwehrtechnischen Zentrale aus Ganderkesee angefordert. Die Nachlöscharbeiten dauerten bis zum Morgengrauen an, da die Brandschützer hierfür die Trümmer des Mobilheimes abtragen mussten. Die drei Dötlinger Wehren waren mit acht Fahrzeugen und 55 Einsatzkräften vor Ort. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Sie schätzt den Schaden auf 10.000 Euro.

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