Mit neuem Rhabarber-Milchshake

Familie Garms eröffnet die Melkhus-Saison im Golf- und Gartencafé in Iserloy

Hat schon alles vorbereitet: Gisela Garms kann nun wieder draußen Gästen ihre Getränke servieren.
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Hat schon alles vorbereitet: Gisela Garms kann nun wieder draußen Gästen ihre Getränke servieren.

Die Bestuhlung wurde herausgeholt und die Getränke auf der Karte für die neue Saison angepasst. Das Melkhus am Golf- und Gartencafé Iserloy hat seit Anfang Mai geöffnet.

Iserloy – „Natürlich freuen wir uns, dass wir draußen wieder Gäste empfangen dürfen“, erzählt Gisela Garms, die seit 17 Jahren das Melkhus betreibt. Mit der coronabedingten Öffnung der Außengastronomie dürfen wieder auf dem Gelände des Cafés Speisen und Getränke verzehrt werden. „Vorher durfte man sich ja nur etwas herausholen, das hat alle Melkhüser des Landkreises betroffen.“

Neu auf der Karte des Melkhus sei dieses Jahr ein Milchshake. „Ich habe im Winter etwas herumprobiert“, erzählt die 63-Jährige. Herausgekommen sei ein Rhabarber-Shake, der mit Milch aufgefüllt werde. „Gerade wenn es warm wird, ist das sehr erfrischend. Er ist nicht so mächtig und eher durstlöschend.“ Aus ihren eigenen Rhabarberstauden sei dieser aber nicht. „Der wird für den Rhabarberkuchen verwendet, den wir hier auch anbieten.“

Ein besonderer „Dauerbrenner“ im Sommer sei auch der Quarkcremebecher mit frischen Erdbeeren. Weiterhin sind die Klassiker wie die Erdbeermilch mit Vanilleeis, die Zitronenbuttermilch oder das „Liev und Seel“ – ein Pfirsich-Buttermilch-Mix – auf der Karte zu finden.

Dass der Sommer gerade auf sich warten lässt, schlägt sich zurzeit auch etwas auf die Besucherzahlen nieder. An den ersten Wochenenden des Monats sei nicht ganz so viel los gewesen. „Milchgetränke und gutes Wetter gehören eben zusammen“, so Garms. Die Kundschaft des Melkhus bestehe vorwiegend aus Fahrradfahren und Besuchern der Golfanlage. „Und die kommen eben gern bei gutem Wetter.“ Deswegen beunruhigt sei sie aber nicht. „Viele Menschen sind während Corona mehr in der Natur unterwegs. Auch Urlauber bleiben momentan ja eher in der Region. Und wenn das gute Wetter erst einmal kommt, kommen die Besucher auch zu uns.“

„Die grundlegende Idee des Melkhus kam aus Ostfriesland“, so Garms. Da hätten Urlauber wenig Einkehrmöglichkeiten gehabt. „Besonders in den Mittagsstunden war die Gastronomie zu. Da konnte man nirgendwo hin, wenn man mal etwas Erfrischendes haben wollte.“ Im Rahmen eines Förderprogramms des Landkreises sei die Idee dann „herübergeschwappt“. „Zuerst, um den Menschen Milchprodukte und die Landwirtschaft näherzubringen. Nun geht der Trend aber dahin, dass viele auch Kaffee und Kuchen anbieten“, so Garms.

Dieser wird normalerweise in den Räumen des Cafés der Familie Garms angeboten, die jetzige Coronasituation lasse dies aber noch nicht zu. „Wir warten nur darauf, dass wir wieder Gäste in unserem Café begrüßen dürfen“, so Garms. Dann werde es auch wieder andere Öffnungszeiten geben. „Im Moment haben wir auch freitags geschlossen. Das ändert sich aber, wenn alles wieder etwas normaler wird.“

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