Wie geht die Politik mit dem Antrag der Grünen um?

Misstrauen und Ablehnung: Dötlingen und der Pavillon

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Statt des Ausweichparkplatzes (vorne) bevorzugen die Ratsmitglieder wie gehabt den Dorfgarten (hinten) als Standort für einen Kulturpavillon.

Dötlingen - Von Alina Pleuß. Dötlingens Bürgermeister Ralf Spille erklärt im Gespräch mit dieser Zeitung, wie die Politik nun mit dem Antrag des Bündnis 90/Die Grünen umgehen wird. Die Dötlinger Fraktion hatte am Wochenende den Antrag gestellt, dass die Bauplanung für den Kulturpavillon im Dorfgarten ausgesetzt werden soll.

„Ich werde jetzt versuchen, den Antrag auf die Tagesordnung des nächsten Verwaltungsausschusses zu setzen. Wenn das klappt, kann er auch im Rat besprochen werden. Wenn es nicht klappt, schafft er es auch nicht auf die Tagesordnung der Ratssitzung“, so Spille.

Hintergrund für den Antrag ist die Diskussion rund um den Bau der Begegnungsstätte im Dorfgarten. Im Mittelpunkt der Kritik stehe zwar der Standort, allerdings sei sich die Bürgerinitiative „Aktive Bürgerbeteiligung Jetzt“, wie Spille vermutet, nicht ganz einig, was die konkreten Beweggründe angehe. „Manche sagen, sie wollen so ein Gebäude überhaupt nicht, andere wollen nicht, dass es zu groß wird, und wieder andere sind mit dem Standort unzufrieden. Das ist eine heterogene Stimmung und sehr diffizil.“ 

Auch die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Gabriele Roggenthien, berichtete: „Von völliger Ablehnung gegen das Vorhaben insgesamt, über Widerstand gegen den Standort bis hin zu Misstrauen, was in dem Haus passieren soll, bewegt sich die Kritik der Gegner.“

Bezüglich des Standortes jedoch erläutert Spille, dass man ganz zu Anfang die Parkplatzflächen direkt am Friedhof als möglichen Bauplatz vorgesehen hatte. Da diese jedoch von den Friedhofsbesuchern benötigt werde, wurde diese Option verworfen. „Die beiden anderen Parkplatzflächen weiter oben in Richtung Walschenkampsweg kämen vermutlich noch infrage, aber ich hatte seitens der Initiative nicht das Gefühl, dass da Interesse besteht“, so Spille. „Und da der Ausweichparkplatz nicht infrage kommt, hat die Gemeinde keinen anderen Standort für den Kulturpavillon.“

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