Straßenausbau stockt

Manche Maßnahmen lassen in Dötlingen auf sich warten

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Zusätzliche Betreuungsangebote, Straßensanierungen und die Umrüstung der Beleuchtung – in 2017 sollte so manche Maßnahme in der Gemeinde Dötlingen realisiert werden. Dafür hatte der Rat auch deutlich mehr Gelder bewilligt als noch im Vorjahr. Auf rund 2,6 Millionen Euro belief sich der im Etat veranschlagte Saldo an Investitionstätigkeit. Die höchsten Summen entfielen naturgemäß auf den Bereich „Bau und Verkehr“. Und da fehlt noch hinter so manchem geplanten Vorhaben ein grüner Haken.

„Dauerbrenner sind natürlich die Projekte, für die wir auf Fördergelder hoffen“, berichtet Bauamtsleiter Uwe Kläner. Von dieser „Hitliste“ kann die Verwaltung auch in diesem Jahr nichts streichen. Der Ausbau des Heideweges sowie der Straßen „Zur Kuhweide“ und „Achtern Holt“ muss wieder geschoben und dann neu beantragt werden. „Leider gab es zudem für die Dorferneuerungsmaßnahme in Grad keinen positiven Bescheid“, informiert Kläner. Er hofft, dass die geplante Umgestaltung der dortigen Bushaltestelle 2018 zum Zuge kommt.

Warten muss auch noch der Gemeindeweg „Zum Welsburger Holz“ in Klattenhof. Grund sind Mehrausgaben im Bereich Asphaltarbeiten, die das bewilligte Budget deutlich reduziert haben. „Wir mussten an etwa 25 Straßen Schäden wie Schlaglöcher und Versackungen beseitigen“, so Kläner. Für den Ausbau in Klattenhof blieb zu wenig Geld übrig. Dafür konnte in der Ortschaft aber die Umrüstung der Straßenbeleuchtung abgeschlossen werden. „Nur die Abnahme steht noch aus.“

„Ramshorn I“ große Investition

Zu den größten Investitionen gehörte in diesem Jahr das Neerstedter Neubaugebiet „Ramshorn I“. In der kommenden Woche sollen laut Kläner die Erschließungsarbeiten für den letzten Bauabschnitt starten. Dann stehen Erdarbeiten, die Verlegung von Leitungen für Gas, Wasser und Strom sowie die Errichtung von zusätzlichen 75 Metern Zuwegung an. Die dort geplanten Bauplätze gelten als die „Sahnestücke“ in dem Gebiet. „Und sie sind allesamt schon reserviert“, weiß Kläner. Insgesamt seien in „Ramshorn I“ nur noch vier Grundstücke erhältlich. Bereits vor rund einem Jahr hatte sich die GSG Oldenburg zwei Plätze gesichert, auf denen Mehrfamilienhäuser mit je vier Wohneinheiten vorgesehen sind. „Die Baugenehmigung liegt auch schon länger vor“, teilt Kläner mit. Dass mit der Errichtung noch nicht begonnen wurde, begründe die GSG mit mangelnden Kapazitäten bei den Baufirmen.

Besser läuft es da beim Thema „Anbauten an die Kitas“, die aufgrund zusätzlicher Krippengruppen erforderlich sind. In Brettorf begannen die Arbeiten vor einem guten Monat (wir berichteten). Für Neerstedt kam in dieser Woche die Baugenehmigung. „Wir wollen den Auftrag Anfang des Jahres vergeben und im März/April mit den Arbeiten starten“, erzählt Kläner. Für Anfang 2018 seien zudem vorbereitende Arbeiten, unter anderem Rodungen, beim Dötlinger Kindergarten geplant, wo ein Bewegungsraum angebaut werden muss.

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