Lokaler Bezug der Aktionen ist für Förderverein der Grundschule wichtig

Suche nach sozialen Projekten geht weiter

+
Melanie Kahnt-Bock, Ulrike Sudlo (Vorstand), Heiko Pauley (Kassenwart) und Ulf Syberberg (Vorstand, v.l.) diskutierten mit den Mitgliedern des Fördervereins der Grundschule Dötlingen über kommende Projekte.

Dötlingen - Die Förderung von sozialen Projekten ist immer noch eine Herzensangelegenheit des Fördervereins der Grundschule Dötlingen. Aber so richtig klappen will es noch nicht. Was aber nicht am Vorstand liegt. „Mir sind solche Projekte willkommen, die für die Kinder auch als Lernort greifbar sind“, erklärte Schulleiterin Melanie Kahnt-Bock am Dienstagabend bei der Jahreshauptversammlung.

Schon im vergangenen Jahr hatten die Mitglieder des Fördervereins über soziale Projekte diskutiert. Damals blieb die Frage noch offen – ebenso wie in diesem Jahr. Kahnt-Bock erinnerte in diesem Zusammenhang an die Patenschaft der Grundschule für ein Kind in Guatemala vor einigen Jahren.

„Aber das war für die Kinder einfach nicht greifbar“, so die Schulleiterin, die gleichzeitig auch Vorsitzende des Vereins ist. Zu lokalen sozialen Projekten würden die Schüler leichter einen Bezug bekommen.

„Die Grundschule hat im vergangenen Jahr an der Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘ mitgemacht, aber durch die Spendenbereitschaft der Schüler und Eltern mussten wir gar nichts beisteuern“, erzählte Kahnt-Bock. Die Schulleiterin will an dem Thema dran bleiben und es noch einmal thematisieren.

Beim Jahresbericht erwähnte Kahnt-Bock, dass zur Freude der Kinder die Pausenkästen erneut mit Spielzeug aufgestockt werden konnten. Daneben beteiligte sich der Förderverein am gesunden Schulfrühstück.

Die Schüler wünschen sich aber noch mehr. „Die Klassensprecher sollten die Anregungen der Kinder für den Förderverein sammeln und in einer Schullleiterfragestunde vortragen“, so die Vorsitzende.

Die Umfrage ergab, dass sich die Jungen und Mädchen vor allen Dingen einen Schulhund wünschen. „Das ist zwar eine tolle Idee, und ich weiß, dass es Schulen gibt, die das eingeführt haben, doch hier sehe ich das eher problematisch“, erklärte Kahnt-Bock. Der Vorschlag müsste erst durch die Elternschaft laufen.

Wenn nur ein Kind eine Tierhaar-Allergie hätte, könnte der Wunsch eh nicht verwirklicht werden. Schulhunde werden im Unterricht eingesetzt, um beispielsweise nervöse Kinder zu beruhigen.

Hühner waren ein weiterer Vorschlag der Kinder. Diese können im schuleigenen Garten leben, so die Idee. Aber auch da hat die Vorsitzende Bedenken. „Wir liegen mit unserer Schule einfach zu abseits, wer soll sich in den Ferien und nach der Schule um die Tiere kümmern“, waren ihre Einwände. Außerdem obliegt es der Schule, etwaige Tiere anzuschaffen.

Auch im kommenden Jahr wird der Förderverein die Pflanzen für den Schulgarten sponsern und den Umwelt- und Naturbereich weiter unterstützen. Außerdem kündigte Kahnt-Bock den Mitgliedern an, dass die altbewährten Kreidetafeln schon bald der Vergangenheit angehören. Sie sollen durch Whiteboards ersetzt werden. Dann ist statt weißer Kreidefinger Elektronik angesagt. Der Schul- und Kulturausschuss hat für die Anschaffung seine Zustimmung gegeben (wir berichteten).

jb/fio

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Wie werde ich Verkehrsingenieur/in?

Wie werde ich Verkehrsingenieur/in?

Tageslicht und Ausblick – Welches Dachfenster sich eignet

Tageslicht und Ausblick – Welches Dachfenster sich eignet

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

Chris Froome gewinnt zum vierten Mal die Tour de France

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

US-Golfstar Jordan Spieth gewinnt 146. British Open

Meistgelesene Artikel

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

18-Jähriger im Alfsee bei Bramsche ertrunken

Brasserie und Ratskeller tauschen einen Abend lang das Personal

Brasserie und Ratskeller tauschen einen Abend lang das Personal

Unfall bei Unwetter: Auto überschlägt sich mehrfach

Unfall bei Unwetter: Auto überschlägt sich mehrfach

„Genuss am Fluss“ steht „auf drei guten Säulen“

„Genuss am Fluss“ steht „auf drei guten Säulen“

Kommentare