„Licht- und Feuernacht“ in Uhlhorn entpuppt sich als Besuchermagnet / Live-Präsentationen der Kunsthandwerker

Premiere ist voller Erfolg

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Maren Kiss (r.) zeigte den Besuchern, wie sie Glasperlen herstellt.

Uhlhorn - Von Sophie Filipiak. Autofahrer konnten am Wochenende den Garten- und Landschaftsbetrieb Krebs in Uhlhorn gar nicht verfehlen. Im Licht von tausenden Kerzen und Fackelschein war der Hof hell erleuchtet. Und obwohl am Sonntag das stürmische Wetter der Außenpräsentation einen Strich durch die Rechnung machte, zogen die zehn Aussteller der „Licht- und Feuernacht“ eine positive Bilanz.

Regen und Wind brachten am Sonntag die meisten Besucher dazu, im Schnelldurchlauf die Schmiedekunst und Deko aus Ton im Garten zu betrachten, ehe sie in der heimeligen Diele Zuflucht suchten. Aber auch dort wurde ihnen einiges geboten. Neben Kaffee, Glühwein, Kuchen und Schmalzbroten, lockte das vielfältige Angebot der Aussteller die Besucher an die Stände.

So setzte sich Maren Kiss gern auf Wunsch hinter ihren Bunsenbrenner, um vor den Augen der neugierigen Zuschauer Perlen aus farbigem Glas zu gestalten. Die Schwanewederin widmet sich seit drei Jahren dieser Kunst, war aber zum ersten Mal bei der „Licht- und Feuernacht“ dabei. „Es macht richtig viel Spaß“, erklärte sie. „Hier herrscht eine tolle Atmosphäre.“ Ein alter Hase bei der Ausstellung ist hingegen Sarah Dargel. Sie ist schon von Anfang an dabei, als Ulrike Schütte die Veranstaltung noch in ihrem Garten in Stenum organisierte. „In Uhlhorn haben wir aber wesentlich mehr Platz“, meinte sie. Dargel verkaufte selbst genähte Dekoartikel. Kissenbezüge, Windlichter und Mützen fanden sich in ihrem Angebot – meist in Pastelltönen gehalten. „Das ist ein Trend zurzeit“, meinte sie. Viele bekannte Gesichter entdeckte sie am Wochenende in der Masse an Besuchern: „Viele von ihnen sind uns von Stenum hierher gefolgt. Ihnen gefällt es sehr gut.“ Sie selbst ist bei jeder Ausstellung mit etwas anderem dabei: „Beim ersten Mal habe ich Gestecke verkauft, dann habe ich auch mal das Catering übernommen und jetzt handele ich eben mit Stoff.“

Während drinnen fleißig verkauft und geschnackt wurde, mussten sich draußen Schmied Harald Geiger und einige Helfer beeilen, um die Zelte abzubauen. „Wegen der Sturmwarnung gehen wir lieber auf Nummer sicher“, sagte er. Am Freitag und Sonnabend hingegen habe sich der ganze Garten in ein wahres Lichtermeer verwandelt.

Rund 400 Gäste pro Tag, so schätzt Organisatorin Schütte ein, haben ihren Weg nach Uhlhorn gefunden. Viele der Besucher seien vor allem wegen der Atmosphäre gekommen. Die Aussteller zeigten sich dennoch zufrieden, konnten sie doch einige Waren an den Mann bringen.

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