„Raquatec“ baut neuen Firmensitz

Letztes Grundstück ist erschlossen - Gemeinde verkauft Areal in „Neerstedt-Süd“ 

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Der Kanal ist verlegt, die Fahrbahn asphaltiert – die Gemeinde Dötlingen hat das letzte Grundstück im Gewerbegebiet „Neerstedt-Süd“ verkauft und erschlossen. 

Neerstedt - Im Gewerbegebiet „Neerstedt-Süd“ wurde in den vergangenen Tagen wieder fleißig gebuddelt – und das hat zwei Gründe. Zum einen hat der Pflaster- und Abwasserbetrieb „Raquatec“ mit der Errichtung seines neuen Firmensitzes begonnen. Zum anderen hat die Gemeinde Dötlingen eine Fläche ganz am Ende des Heidkamper Weges erschließen lassen. „Wir hatten dort noch ein sogenanntes Handtuchgrundstück zur Verfügung, das wir verkaufen konnten und deshalb erschlossen haben“, erläuterte Bauamtsleiter Uwe Kläner. Es handele sich um ein etwa 2000 Quadratmeter großes Areal, auf dem ein Neerstedter Betrieb im kommenden Jahr seine Halle errichten möchte.

Auf 5000 Quadratmetern direkt an der Einmündung zur Neerstedter Straße baut hingegen „Raquatec“ seinen neuen Firmensitz „mit modernem Büro, einer großen Werkstatt und diversen Lagermöglichkeiten“, heißt es seitens des Unternehmens. Es möchte im kommenden Jahr von Munderloh nach Neerstedt ziehen. 

Die Bauarbeiten sind Mitte November gestartet. Die Erdarbeiten sind mittlerweile abgeschlossen. Laut Firmenangaben wurden etwa 1000 Kubikmeter Boden zur Aufbereitung abgefahren sowie 1500 Kubikmeter Sand und Schotter wieder eingebaut.

Momentan hat die Gemeinde ansiedlungs- oder erweiterungswilligen Betrieben nichts zu bieten. Deshalb soll die Planung für das interkommunale „A 1-Gewerbe- und Industriegebiet Wildeshausen-Nord“ in Hockensberg weiter vorangetrieben werden. 

Der Auftrag für die Planung war im März an ein Büro aus Oyten vergeben worden, die Bauleitplanung hat ein Oldenburger Büro übernommen. Die Entwürfe für die Flächennutzungsplanänderung sowie für den Bebauungsplan lagen bereits aus. Momentan werden die aus der frühzeitigen Bürger- und Trägerbeteiligung eingegangenen Stellungnahmen aufgearbeitet. Ob sie der Bauausschuss schon während seiner Sitzung Ende Januar diskutieren und beraten kann, ist laut Bürgermeister Ralf Spille derzeit fraglich.  

ts

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