Themenwochen „Am Meer“ gestartet

„Leinen los!“ für Dötlinger Seefahrer

Zwei Wochen lang lautet das Motto im Dötlinger Jugendhaus „Am Meer“.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. 8.30 Uhr in Dötlingen: Das Jugendhaus, das sich im Rahmen der Themenwochen „Am Meer“ der evangelischen Jugend in ein Schiff verwandelt hat, sticht in See.

Die Crew besteht aus 21 Kindern im Alter von sechs bis zwölf Jahren, Jugenddiakon Jochen Wecker, Smutje Sylvia Hollmann und sechs Betreuern im jugendlichen Alter. Zwei Wochen lang erobert sie – mal als Forscher, mal als Piraten – die Weltmeere. Abends läuft das Schiff stets im Heimathafen ein.

Mit Gottes Segen, übermittelt von Pastorin Claudia Hurka-Pülsch, startete am Montag die Reise. Schnell spaltete sich die Crew in drei Lager auf – die Makrelen, die Haifische und die Gruppe „Kabeljau“. Letztere wurde am Mittwoch zunächst von Seeschwalben umkreist. Im Zuge eines Bastelvormittages zeigte Betreuer Jannis Martin, wie sich aus einem simplen Bogen Papier ein Vogel mit guten Flugeigenschaften gestalten lässt. 

Anhand seines Prototyps produzierte der Nachwuchs immer mehr Seeschwalben. Die „Makrelen“ stimmten derweil unter Deck gemeinsam mit Organist Markus Häger Seemannslieder an. „Eine Seefahrt, die ist lustig“, klang es hinaus, und schnell hatten auch die „Haifische“ einen Ohrwurm: „Holla-hi, holla-ho.“

Mobile wird vervollständigt

Die Raubfische bastelten derweil am Mobile, das die kommenden Tage noch vervollständigt wird. Als Grundlage dient die Geschichte um den kleinen Fisch „Swimmy“, der zu einem Schwarm gehört, aber anders aussieht als die anderen. Eines Tages kommt ein Thunfisch und frisst alle – außer „Swimmy“. Er entkommt ins offene Meer, wo er viel Schönes entdeckt. Dies möchte er auch dem neuen Schwarm zeigen, dem er sich anschließt. 

Die Fische haben aber Angst vor den großen Fressfeinden. „Swimmy“ hat eine Idee: Der Schwarm fügt sich zusammen und wirkt so wie ein großer starker Fisch. Diese Botschaft soll auch während der Themenwochen im Jugendhaus gelebt werden. Und so wird auf dem „Schiff“ gemeinsam gefrühstückt, zu Mittag gegessen und anschließend in den Kojen gechillt. Jedes Crewmitglied hat seine Aufgaben und Talente.

Neben dem Mobile, an das Fische, Seepferdchen und Muscheln sollen, wollen die Kinder noch ein 3D-Unterwasserbild gestalten. Daneben steht kommende Woche ein Ausflug nach Spiekeroog an. Ausfallen muss wegen des Wetters hingegen der Freibad-Besuch. „Aber uns wird auch so nicht langweilig“, sagt Wecker, der dem Nachwuchs viele Geschichten über das Meer erzählt und Infos vermittelt. 

„Zum Beispiel, warum man keine Möwen füttern sollte“, verrät er. Zudem gab es schon ein Kasperletheater über Ebbe und Flut zu sehen. Mittendrin ist stets Paul Götze, der das Treiben filmt, und sicherlich auch mit der Kamera dabei sein wird, wenn die Crew am 7. Juli von Bord geht.

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