In der Gemeinde Dötlingen

Zahl der E-Bike-Fahrer steigt: „Längst kein Rentnerrad mehr“

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Thomas Leutloff (r.) von Zweirad Frerichs in Aschenstedt erläuterte den „Fit mit dem Rad“-Teilnehmern die Unterschiede und die wichtigsten Merkmale der E-Bikes. 

Aschenstedt - Radtouren gehören hierzulande bei schönem Wetter zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Immer mehr Menschen setzen dabei auf elektronische Unterstützung. Doch welches E-Bike ist das passende und wie ist man damit sicher unterwegs? Diese Fragen greift die Projektgruppe „Wi helpt di“ mit zwei Veranstaltungen auf.

Am Mittwochnachmittag ging es beim Aschenstedter Zweiradhändler Frerichs erst einmal um die Unterschiede bei den motorisierten Rädern und das unverbindliche Probefahren. Die Organisatoren hatten sich etwas mehr Resonanz erhofft. Die wenigen Teilnehmer profitierten hingegen und konnten so eine ganze Reihe an Fragen loswerden, die Mitarbeiter Thomas Leutloff gerne beantwortete. Dabei ging es vor allem um Reichweiten, Akkulebensdauer, Ladezeiten und natürlich die Preise.

Laut dem Experten ist mittlerweile jedes dritte Fahrrad, das in dem Aschenstedter Fachhandel verkauft wird, ein E-Bike. „Wenn ich die Kinderräder abziehe sogar jedes zweite“, verdeutlichte er den Trend und betonte: „Es ist auch längst kein Rentnerrad mehr.“ Elektronischer Antrieb sei bereits bei Kunden ab 30 Jahren gefragt. Das Angebot reiche von leichter Unterstützung bis hin zum Speed-Pedelec, das es auf bis zu 45 Kilometer pro Stunde bringt. „Die sind aber kennzeichenpflichtig“, erklärte Leutloff, der die Anwesenden aufforderte, einfach mal Modelle zu testen. Gesagt, getan – schon „sausten“ sie über den Hof.

Um den sicheren Umgang mit einem E-Bike und die aktuellen Radverkehrsregeln geht es bei der zweiten Veranstaltung, die für Mittwoch, 7. Juni, von 14 bis 18 Uhr beim Neerstedter Gemeindezentrum geplant ist. Rudi Czipull von der Verkehrswacht macht die Teilnehmer in diesem Bereich fit – in Theorie und Praxis. Anmeldungen sind bis zum 1. Juni bei Ina Schäfer im Rathaus unter der Telefonnummer 04432/950141 oder per E-Mail an ina.schaefer@doetlingen.de möglich. 

 ts

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