Info-Veranstaltung in Wildeshausen

Kundgebung zur Legalisierung von Cannabis

Mit diesem Logo wird für die Veranstaltung geworben.

Wildeshausen - In mehr als 30 deutschen Städten und in vielen Metropolen im Ausland wird der „global marijuana march“ (GMM) organisiert, mit dem sich die Veranstalter für eine Legalisierung von Cannabis einsetzen. Bereits im vergangenen Jahr gab es auch in Wildeshausen eine derartige Kundgebung. Nun plant die heimische Initiative erneut Aktiviäten auf dem Marktplatz für Freitag, 29. April.

Bereits um 11 Uhr wird ein Stand aufgebaut, an dem über die Themen Jugend- und Verbraucherschutz, Selbstbestimmung und medizinische Versorgung im Zusammenhang mit Cannabis informiert wird. Um 15 Uhr eröffnet eine „kreative Ecke“, und ab 19 Uhr setzen sich verschiedene Redner im Rahmen einer Kundgebung für die ihrer Meinung nach sinnvolle Legalisierung von Cannabis ein. Zugesagt haben Greg Hemp (Mitorganisator der Hanfparade in Berlin), Hüseyin Beypina-Ehlerding (Organisator GMM Bremen), Marcel Duda (Sprecher im Landesverband der Grünen Jugend Niedersachsen), Daniel Brückner (Mitorganisator der Hanfparade Berlin), Wilko Zicht (Mitglied der Bremischen Bürgerschaft für die Grünen), Eike Schölgens (Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Inneres und Recht für die Linke) sowie Kreszentia Flauger (Ratsfrau der Linken).

Die Veranstalter betonen in ihrer Ankündigung, dass mehr als vier Millionen Deutsche Cannabis konsumieren. „Nur ein kleiner Teil hat Probleme mit seinem Konsum, noch weniger entwickeln eine Abhängigkeit“, sagen sie. Dennoch werde Hanf von der Politik als Teufelszeug bezeichnet und für die Verfolgung seiner Konsumenten jedes Jahr ein Milliardenbetrag investiert. Ihrer Meinung nach ist ein Cannabisverbot aus medizinischer Sicht nicht zu rechtfertigen. Zudem verhindere das Verbot eine wünschenswerte Qualitätskontrolle und habe nicht dazu geführt, dass Angebot und Nachfrage gesunken sei.

dr

www.gmmwildeshausen.wordpress.com

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