Künftig mehr als nur Spargel

Hof Ulrich in Dötlingen bietet jetzt auch Obst und Gemüse an

Äpfel, Birnen oder doch lieber Kiwis? Klaus-Dieter Ulrich vom gleichnamigen Spargelhof in Dötlingen bietet jetzt auch Obst und Gemüse in seinem Hofladen an.
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Äpfel, Birnen oder doch lieber Kiwis? Klaus-Dieter Ulrich vom gleichnamigen Spargelhof in Dötlingen bietet jetzt auch Obst und Gemüse in seinem Hofladen an.

Dötlingen – Von Äpfel, Birnen über Melonen und Bananen bis hin zu Gurken: Gab es vorher „nur“ das Edelgemüse, bietet der Spargelhof Ulrich in Dötlingen seit Kurzem auch Obst und eine größere Auswahl Gemüse und Früchte an. „Alles, was zu einem ordentlichen Spargelessen gehört, hatten wir schon immer“, berichtet Klaus-Dieter Ulrich. Auf insgesamt 20 Hektar bauen der Landwirt und seine Mitarbeiter weißen, grünen und violetten Spargel an. Hinzu kommen noch Kartoffeln und Bohnen.

Nun haben sie das Sortiment erweitert. Den Gedanken habe er schon länger gehabt. Das Fass ins Rollen habe letztendlich die Schließung des Gemüseladens von Erika Natenstedt in Dötlingen gebracht – aus Altersgründen hatte sie Anfang des Jahres ihr Geschäft geschlossen. „Wir sind aber auch von mehreren Kunden angesprochen worden“, nennt Ulrich einen weiteren Grund. Und diese würden das Angebot gut annehmen. „Die Leute freuen sich darüber“, berichtet der Spargelbauer.

In Zukunft möchte der Landwirt weitere Gemüsesorten anbauen

Das Gemüse und Obst stamme vom eigenen sowie dem Anbau regionaler und überregionaler Lieferanten. „Es sind unter anderem diverse Salate, Tomaten, Möhren und Kohlarten dabei. Also alles, was man in jedem gut sortierten Gemüseladen findet“, schildert der Spargelbauer. „Auch alle gefragten Beerensorten wie Erd-, Him-, Heidelbeeren und später auch Stachel- und Johannisbeeren sind da, und an Früchten unter anderem Kiwis und Nektarinen“, ergänzt er. Früchte, die in Deutschland nicht wachsen, kaufe er auf dem Großmarkt dazu. „Das, was es hier nicht gibt, was unsere Kunden aber haben möchten, das müssen wir uns dort besorgen.“ Musste er dafür seinen etwa 50 Quadratmeter großen Hofladen vergrößern? „Nein, wir haben den vorhandenen genommen und etwas umgestaltet. Wir wollen die Spargelhalle auch noch etwas umbauen.“ Für das Geschäft hat er sich einen rollbaren Gemüsestand gebaut.

In Zukunft möchte der Landwirt auf knapp 25 Hektar Spargel und andere Gemüsesorten anbauen: „Wir fangen jetzt mit verschiedenen Sorten an – diverse Sorten Buschbohnen und Kartoffeln hatten wir schon immer“, erzählt er.

Aber erst mal müssten er und sein Team sehen, wie es läuft und was gefragt wird. Ideen seien bei seiner Frau Tanja und ihm genug vorhanden, so Ulrich. „Wir sind in der Mache, wir fangen erst mal damit an.“ Die Wela-, Speckmann- und Honigprodukte sowie Getränke und Eis sind noch weiterhin im Hofladen erhältlich.

Jetzt ist aber erst mal noch Spargelzeit. Die gehe noch bis Anfang Juli. Den Dötlinger Spargelhof gibt es übrigens schon seit Ende der 1960er-Jahre. „Seit 1987 betreibt unsere Familie ihn“, erzählt Ulrich. Der Hofladen soll – wenn alles glattläuft – ganzjährig geöffnet bleiben. Bisher war das Geschäft während der Spargelsaison, die von Mitte April bis Ende Juni geht, montags bis sonntags von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

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