Arbeiten für Ruheraum und Personalzimmer laufen 

Ein Krippenanbau für den Brettorfer „Filibuster“

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Vorbereitungen für die Sohle: Die Grundfläche für den Ruheraum der neu eingerichteten Kinderkrippe in Brettorf ist bereits zu erkennen, am Montag sollen die Maurerarbeiten starten.

Brettorf - Von Tanja Schneider. In eine Baustelle hat sich der Außenbereich des Brettorfer Kindergartens „Filibuster“ verwandeln. Dort sind die Arbeiten für die erforderlichen Um- und Anbauten angelaufen.

Neben einem Personalzimmer wird aufgrund der neu eingerichteten Krippengruppe auch ein Ruheraum benötigt, in dem die unter Dreijährigen schlafen können. Mit einer Fertigstellung der 178.500 Euro teuren Maßnahme rechnet Bauamtsleiter Uwe Kläner im Februar.

Seit rund einer Woche steht der Bauzaun, durch den die „Filibuster“-Kinder aufmerksam die Fortschritte verfolgen. „Wir sind hier unter ständiger Beobachtung“, scherzen die Bauarbeiter, die ab Montag mauern wollen. „Wenn das Wetter mitspielt.“ Am Donnerstag bereiteten sie die Fundamente noch für das Gießen der Sohle vor, kümmerten sich um die Anschlussbewehrung, während ein paar Meter weiter freudig geschaukelt und gerutscht wurde. Für die Kinder sind die Bauarbeiten eine spannende Sache. Den Betrieb stören sie nach Auskunft von Kita-Leiterin Gudrun Löhlein kaum. „Es ist mal etwas lauter und staubiger, aber wir sind froh, dass es nun losgegangen ist“, sagt sie.

Bauamtsleiter Uwe Kläner hofft auf ein zügiges Voranschreiten. „Wir müssen sogar Baufortschritte nachweisen – dies war Voraussetzung für die vorläufige Genehmigung der Krippengruppe“, erklärt er. Diese hatte die Gemeinde – neben dem Angebot in Neerstedt – zum 1. August eingerichtet, um dem hohen Bedarf an Betreuungsplätzen für unter Dreijährige gerecht zu werden. In Brettorf wurde dafür die Kleingruppe umgewandelt. Die nun jüngeren Kinder haben allerdings noch andere Bedürfnisse, benötigen beispielsweise Plätze für den Mittagsschlaf. Deshalb gibt es nun den etwa 25 Quadratmeter großen Anbau, der sich zwischen beiden Gruppenräumen in Richtung Spielplatz erstreckt. „Dafür musste der Außenabstellraum weichen, der nun woanders wieder aufgebaut wird“, so Kläner.

Der benötigte Personalraum wird hingegen an der Gebäudeseite in Richtung Parkplatz errichtet. „Wir verlieren dadurch aber keine Stellplätze“, betont der Bauamtsleiter.

Mit den Anbauten allein ist es aber noch nicht getan. Denn für die Krippenkinder wird auch eine etwas andere Ausstattung benötigt als für die Mädchen und Jungen der Regelgruppe. „So erhalten sie beispielsweise vorschriftsmäßig ihren eigenen und von der Kita klar abgegrenzten Spielplatz“, erklärt Kläner.

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