VR Energieprojekte organisiert Baustellentag 

Mit dem Kremser über die Windpark-Baustelle

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Hermann Raschen, Geschäftsführer der VR Energieprojekte, die Supervisors Andre Klebe, Erik Lundblad und Henrik Frost sowie Kranfahrer Christian Gerth-Bartelt (v.r.) freuen sich auf die Besucher des Baustellentages.

Haidhäuser - Von Tanja Schneider. Wie geht es auf der derzeit größten Baustelle in der Gemeinde Dötlingen zu? Wie funktioniert der Aufbau der Türme? Und welche Technik steckt in den Windenergieanlagen, die momentan in Haidhäuser errichtet werden? Antworten auf diese Fragen erhalten Interessierte am Sonnabend, 2. Juli. Dann lädt die VR Energieprojekte Dötlingen zu einem Baustellentag ein.

Zwischen 14 und 17 Uhr sind geführte Touren durch das sonst gesperrte Gebiet geplant. „Die Landjugend kommt mit drei bis vier Treckern samt Kremserwagen und fährt die Besucher über das Areal“, berichtet Geschäftsführer Hermann Raschen. Eigenständig dürfen die Gäste die Baustelle aus Sicherheitsgründen nicht erkunden. „Das ist zu gefährlich“, sagt Raschen. Es habe schließlich seinen Grund, weshalb das Gebiet ansonsten gesperrt ist und überwacht wird.

Die Besucher können die Baustelle am 2. Juli über die B 213 und die Landriede, an der auch geparkt werden kann, anfahren oder aus Richtung Brettorf über die Straße „Kronskamp“. Dort wird auf einer Grünfläche ein Parkplatz eingerichtet. Die Feuerwehr Brettorf wird an beiden Stellen vor Ort sein und die Einweisung übernehmen. Die Kremser starten von der Landriede sowie von den Containern der Baustellenleitung aus. Dort errichtet der Veranstalter zudem ein kleines Zelt, wo es Getränke und Bratwurst gibt.

Neben den Verantwortlichen bei der VR Energieprojekte informieren auch Vertreter des dänischen Windkraftanlagenherstellers Vestas die Besucher. Diese können dann die unterschiedlichen Bauabschnitte kennenlernen. Während im nördlichen Bereich erst die Fundamente erstellt sind, stehen auf dem südlichen Teil des Areals bereits drei fertige Anlagen, die sich möglichst noch in diesem Monat einmal drehen sollen. „Ins Netz einspeisen können wir allerdings noch nicht. Denn beim Bau des Umspannwerkes gibt es leichte Verzögerungen“, so Raschen. „Ansonsten sind wir aber im Zeitplan.“

Im mittleren Bereich läuft die Errichtung weiterer Türme, die die Besucher ebenfalls verfolgen können. Derzeit sind neben dem Sicherheitsdienst und den Supervisors acht Kranfahrer und 29 Aufbauarbeiter auf der Baustelle tätig. „Das Wetter war nicht ganz ideal für uns“, berichtet Supervisor Erik Lundblad. Aufgrund einiger Gewitter hätte es Zwangspausen gegeben. Die windfreien Tage hätten glücklicherweise aber mit dem Aufbauplan übereingestimmt. Bis Ende August sollen die zwölf Anlagen (elf in Haidhäuser, eine in Uhlhorn) ans Netz gehen. Raschen ist zuversichtlich, dass dies auch klappt.

Nicht festlegen möchte sich der Geschäftsführer hingegen auf einen Erscheinungstermin des Prospektes, der die Bürgerbeteiligung an dem Windpark regelt. Denn die rund 140-seitige Broschüre liegt immer noch zur Prüfung bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. „Sobald sie genehmigt ist, werden wir zügig informieren“, sagt Raschen, bei dem sich die Nachfragen häufen.

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