Kirchenfenster fürs Haus der Generationen

Konfirmanden gestalten in Neerstedt alte Spindtüren zu bunten Hinguckern

Werten die Spinde im Haus der Generationen auf: Sechs Konfirmanden und Jugenddiakon Jochen Wecker.
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Werten die Spinde im Haus der Generationen auf: Sechs Konfirmanden und Jugenddiakon Jochen Wecker.

Neerstedt – Maske auf, Handschuhe an und ran an die Sprühdose. Sechs Konfirmanden konnten am Dienstag- und Mittwochabend ihre kreative Ader im Haus der Generationen in Neerstedt entdecken. Unter der Leitung von Jochen Wecker, Jugenddiakon der Gemeinde Dötlingen, lernten die Jugendlichen das Gestalten mit Farbsprühdosen. Dazu wurden die Türen von sechs Spinden kreativ aufgewertet.

„Vor einem Jahr sind wir mit verschiedenen Gruppen ins Haus der Generationen eingezogen“, fängt Wecker an, die Aktion zu erklären. „Jedoch hat die Finanzplanung nicht richtig funktioniert, weshalb der Etat für einige Möbel fehlte.“ Viele hätten sich durch Spenden beteiligt und so seien auch zwölf Spinde in das Gebäude gelangt. Diese werden dort von allen Gruppen genutzt, „sehen aber nicht wirklich gut aus“. „Deshalb gestalten wir sie neu. Und da ich mir das nicht zugetraut habe, mit zwölf Konfirmanden gleichzeitig daran zu arbeiten, besprühen wir in diesem Jahr die eine und im kommenden Jahr die andere Hälfte“, erklärt Wecker und lacht.

Sebastian Dannemann (v.l.) erklärt zusammen mit Jochen Wecker Emely Funck den Umgang mit einer Sprühdose.

Dafür hätten die Konfirmanden Ideen gesammelt, um anschließend kleine Skizzen anzufertigen. „Nun kleben wir die Türen mit Kreppband ab und gestalten sie mit den Sprühdosen“, so Wecker. Dazu stehe dem Jugenddiakon Sebastian Dannemann zur Seite, der zwar an einer älteren Jugendgruppe der Kirche teilnehme, sich aber mit dem Sprühen sehr gut auskenne. Zu guter Letzt werde an den Farbübergängen an den Türen gearbeitet. „Und dann treffen wir uns noch einmal zu einer Abschiedsrunde“, sagt Wecker.

Aber was wird zum Schluss auf den Spinden zu sehen sein? Die Konfirmanden hätten zuerst die Idee gehabt, christliche Symbole auf den Türen zu verewigen. „Aber jeder soll sich hier wohlfühlen, deshalb wollten wir das eher etwas subtiler gestalten“, meint der Jugenddiakon. Jetzt sollen sechs Kirchenfenster auf den Türen entstehen.

Die Skizzen der Jugendlichen: So sollen die Spindtüren einmal aussehen.

„Echte Kirchenfenster enthalten viele Symbole, auch einige, die nicht christlich geprägt sind. Perfekt für unsere Zwecke.“ Letztendlich entschieden sich die Jugendlichen unter anderem für ein Kreuz, eine Taube sowie einen keimenden Samen. Wer welches Motiv gestaltet hat, wird in den Innenseiten der Türen zu sehen sein, denn jeder Künstler wird sein Werk am Ende beschriften.  

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