Kinder zeigen künstlerisches Talent

Grundschüler stellen am Tag der offenen Tür ihre Werke in Dötlingen vor

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Erstklässler Klaas mit seiner Mutter Sylvia Habben.

Dötlingen – Bunte Bilder an den Wänden, gleich mehrere verwunschene Froschkönige sowie ein selbst gebasteltes Schattentheater haben die Klassenzimmer der Grundschule in Dötlingen geschmückt. Viele Kinder und ebenso viele Eltern haben am Freitagnachmittag die Schule besucht, denn es war Tag der offenen Tür. Die Schüler haben dabei ihre Werke vorgestellt, die sie während der Projektwoche in der Zeit vom 25. und 29. März zum Thema „Kleine und große Künstler“ gebastelt hatten.

„Wir wollten etwas mit Kunst machen. In den Klassen wurden verschiedene Künstler behandelt“, sagte die stellvertretende Schulleiterin Julia Janssen. Die erste Klasse hatte das Thema Märchen, die 2b hatte die Malerin Niki de Saint Phalle, die Klasse drei hat sich mit Friedensreich Hundertwasser beschäftigt und die 4b hat Comics und 3-D-Bilder im Stil von James Rizzi gemalt.

Der Raum der Erstklässer hatte sich in ein Märchenzimmer verwandelt. Am ersten Tag haben die 24 Mädchen und Jungen ein Schattentheater zu „Hänsel und Gretel“ gebastelt. Am zweiten Tag haben sie Froschkönige gefertigt. „Die haben sie aus Salzteig gemacht“, erklärt die Klassenlehrerin Antje Bischoff. „Unsere Referendarin hat uns auch mit vielen Ideen unterstützt.“

New York, New York: Die Schülerinnen Heli Detering (links), Madita Wulfert (auf dem Tisch stehend), Marlene Bührmann (auf dem Tisch sitzend), Meite Stuckenberg (vorne links), Tjara Rusche (vorne rechts) und Antonia Coors (rechts) haben nach einer Choreografie vorgetanzt.

Am dritten Tag haben sich die Kinder selbst als Prinzen und Prinzessinen gezeichnet und anschließend die Gesichter ausgeschnitten, um ihre eigenen Gesichter hindurchzustecken. Das Märchen dazu war „Die Prinzessin auf der Erbse“. Zum Thema „Die Bremer Stadtmusikanten“ haben die Schüler die vier Tiere bemalt und auf Pappe geklebt. „Ich habe den Esel gemacht. Ich habe erst das Papier ausgemalt, dann abgerissen und dann habe ich es auf den Esel geklebt“, sagt Erstklässler Klaas Habben, der mit seiner Mutter Sylvia den Tag der offenen Tür besucht hat.

Zu dem Märchen „Die Sterntaler“ haben die Kinder Bilder mit Tusche und Wachsmalstiften koloriert.

„Die Märchen habe ich vorher einmal alle vorgelesen. Wir haben dann zusammen einen Sitzkreis gebildet,“ erzählt Bischoff.

Eine echte Überraschung hatten die Schülerinnen der 4b vorbereitet: Sie tanzten zu dem Klassiker „New York, New York“ des Sängers Frank Sinatra. Wie Profis haben die sechs Mädchen mit Zylinder und klassisch in schwarz-weiß gekleidet vor Publikum ihr Talent bewiesen. „Der Künstler, mit dem sich die 4b beschäftigt hat, war James Rizzi. Wir fanden, dass das Lied gut zu ihm passt“, sagt die Klassenlehrerin Elke Wachtendorf.

„Wir haben vier Tage lang geprobt. Wir haben uns vorher ein Video angeguckt und danach den Tanz geübt“, sagt Schülerin der 4b, Antonia Coors. Als Bestätigung für ihre Mühe ernteten die Schülerinnen einen kräftigen Applaus.  lat

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