„Jungen Menschen eine Perspektive in der Gemeinde bieten“

Sozialdemokraten wählen Antje Oltmanns einstimmig zur Bürgermeisterkandidatin

Mitgliederversammlung im Freien mit Antje Oltmanns, Susanne Mittag und Thore Güldner (von links).
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Mitgliederversammlung im Freien mit Antje Oltmanns, Susanne Mittag und Thore Güldner (von links).

Neerstedt – Antje Oltmanns erhält die Unterstützung des SPD-Ortsvereins für ihre Kandidatur zur Dötlinger Bürgermeisterin. Das Votum auf der Mitgliederversammlung am Mittwochabend fiel einstimmig aus. Vor dem Ergebnis stellte sich die 52-jährige Verwaltungsfachfrau aus der Gemeinde Großenkneten den 20 anwesenden Mitgliedern vor. „Ich schätze den ländlichen Charme“, sagte Oltmanns und versprach den Genossen, ihr vorhandenes Netzwerk in den Kommunen des Landkreises Oldenburg zum Wohle der Gemeinde Dötlingen zu nutzen. Von besonderer Bedeutung sei für sie die Aufstellung eines Gemeindeentwicklungsplans.

„Die Lebensqualität der Familien und das Miteinander von Jung und Alt stehen für mich im Mittelpunkt. Man muss jungen Menschen eine Perspektive in der Gemeinde bieten.“ Bei der Haushaltsentwicklung wolle sie ihr Hauptaugenmerk auf die Einnahmeseite richten. Das sei durch gezielte Wirtschaftsförderung und die damit verbundene Erhöhung der Gewerbesteuereinnahmen zu erreichen. In Gesprächen habe Oltmanns feststellen können, dass die Chemie zwischen dem SPD-Ortsvorstand und der Kandidatin stimme.

„Ich schätze den ländlichen Charme“

Zuvor musste Thore Güldner, Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Dötlingen, jedoch die Tagesordnung der Mitgliederversammlung Punkt für Punkt abarbeiten. Im Bericht des Vorstandes zog er pandemiebedingt ein eher bescheidenes Resümee des vergangenen Jahres. „Corona hat uns da einiges verhagelt. Zwar lief die inhaltliche Arbeit weiter wie bislang, und digitaler sind wir auch geworden. Aber Parteiarbeit ist mehr als nur die bloße Abarbeitung von inhaltlichen politischen Fragen. Sie bedeutet eben auch Gemeinschaftsgefühl, Geselligkeit und Spaß. Das alles fehlt. Im Herbst können wir nach den erfolgreichen Kommunalwahlen hoffentlich alle gesellig zusammenkommen und gemeinsam feiern.“

Mit den Worten „So habe ich noch nie ein Grußwort gehalten“, stieg Susanne Mittag (SPD) in ihren Redebeitrag ein. Die Bundestagsabgeordnete berichtete über die Debatte und Abstimmung zum Infektionsschutzgesetz im Deutschen Bundestag aus der Vorwoche. „Niedersachsen muss sich mit dem Gesetz nicht so sehr umstellen. Die meisten Regelungen wurden bei uns auch vorher umgesetzt. Jedoch hatten sich andere Bundesländer von den Maßnahmen weit entfernt“, stellte sie die Notwendigkeit bundeseinheitlicher Vorgaben heraus. „Es bleiben in dieser Legislaturperiode nur noch vier Sitzungswochen. Wir werden versuchen, noch möglichst viele unserer Vorhaben durchzubekommen.“ Schlussendlich stimmte sie die Genossen auf den gemeinsamen Bundestags- und Kommunalwahlkampf ein.

Die Dötlinger SPD nominierte an dem Abend Güldner einstimmig als Kandidaten für die Kreistagswahl. Er wird nun dem SPD-Kreisparteitag als Spitzenkandidat für den Wahlbereich Wildeshausen-Harpstedt-Dötlingen vorgeschlagen werden.

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