32 Helfer beteiligen sich an Aktion / Tannen bei der Biogasanlage in Neerstedt geschreddert

Jugendliche sammeln mehr als 600 Weihnachtsbäume ein

Sammelten jede Menge Bäume: Die Helfer hatten am Sonnabend gut zu tun. Foto: Rinne

Dötlingen – In einer gemeinsamen Aktion der Landjugend und der evangelisch-lutherischen Gemeinde haben 32 Helfer in Dötlingen, Brettort, Neerstedt und Aschenstedt am Sonnabend mehr als 600 ausgediente Weihnachtsbäume eingesammelt. „Eigentlich wollten wir um 12 Uhr damit durch sein“, erklärte der Vorsitzende der Landjugend, Dietz Wiechers, am Mittag, „aber wir haben dieses Jahr auf jeder Tour zwei Traktorgespanne eingesetzt.“ Auf dem einem wurden die Weihnachtsbäume gesammelt, auf dem anderen saßen die Kinder und Jugendlichen. „Früher haben die Kinder neben den Tannenbäumen gesessen. Aus Sicherheitsgründen haben wir das zweite Gespann so eingerichtet, dass die Kinder vernünftig sitzen können“, ergänzte Jugenddiakon Jochen Wecker. So mussten vier Teams auf drei Touren leisten, was in den vergangenen Jahren noch von sechs Traktoren abgefahren wurde. Wenn ein Hänger vollgeladen war, sprang der vierte Trupp ein. Die Bäume wurden an der Biogasanlage in Neerstedt abgeladen und geschreddert.

Die Voraussetzungen zum Einsammeln waren alles andere als ideal. Penetranter Nieselregen setzte allen Beteiligten zu. Und doch hatten sie Spaß dabei. „Man hat etwas in der Gemeinschaft geschafft und anderen geholfen“, erklärte Wecker das Phänomen und brachte es mit dem Satz „Es lebt davon, dass es Kult ist“ auf den Punkt. Einen nachbarschaftlichen Nebeneffekt hatte das Ganze dann auch noch. „Landjugend und Kirchenjugend haben nicht allzu viele Berührungspunkte. Da ist das Weihnachtsbaumsammeln auch eine Chance, sich gegenseitig mal zu beschnüffeln“, freute sich Wecker. Während die Jugendlichen in der Regel bis zum 18. Lebensjahr in der Kirchenjugend verweilen, bleiben sie in der Landjugend sehr viel länger. Patrick Köhrmann ist in diesem Jahr bereits zum 22. Mal dabei. „Mit fünf Jahren habe ich schon auf dem Hänger gesessen“, sagte er zum staunenden Jugenddiakon.

Die Bürger dankten den Sammlern mit Geld und Süßigkeiten, die sie an den Bäumen befestigt hatten. Nach Abzug der Spritkosten wurde die „Beute“ später im Jugendhaus zwischen Kirchen- und Landjugend aufgeteilt. Dort wartete bereits Sylvia Hollmann mit ihrem Küchenteam, um die Helfer mit selbstgekochter Gyrossuppe wieder aufzuwärmen.  hri

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