300 Bäume gesammelt

Jugendliche holen Tannen in Dötlingen ab

Die Landjugend-Mitglieder rückten mit Traktoren aus.
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Die Landjugend-Mitglieder rückten mit Traktoren aus.

Landjugend und evangelische Jugend haben in Dötlingen ausgediente Tannenbäume gesammelt und auch einige Spenden für ihren Einsatz bekommen.

Dötlingen – Traditionell sammeln die Mitglieder der Landjugend und der evangelischen Jugend die Weihnachtsbäume aus den Ortsteilen Aschenstedt, Brettorf, Dötlingen und Neerstedt ein. „In diesem Jahr haben wir gut 300 Tannenbäume zusammenbekommen“, resümierte der Jugenddiakon Jochen Wecker am Wochenende. Vor der Pandemie waren es rund 600 Bäume. „Die Spenden waren dennoch hoch“, freute sich Wecker für die Jugendlichen.

Für den Aktionstag hatten sich insgesamt 42 Helfer zusammengetan, die neun Crews bildeten. Sieben Gruppen waren in den Ortsteilen unterwegs, eine Gruppe schredderte die Bäume und die Küchencrew bereitete im Haus der Generationen in Neerstedt die Stärkung für die Helfer vor. Neben vielen Süßigkeiten-Spenden haben die jungen Sammler auch Geld erhalten. Rund 1 400 Euro sind zusammengekommen. Diesen Betrag teilen sich die Gruppen auf. „Im nächsten Konfi-Treffen werden wir darüber sprechen, für welchen guten Zweck das Geld eingesetzt wird“, berichtete Jugenddiakon Wecker.

Bereits gegen 9 Uhr waren die Trecker und Autos am Samstag gestartet. Um die großen Maschinen mit Anhänger haben sich die Fahrer der Landjugend gekümmert. Sie kann aktuell auf rund 35 aktive Mitglieder zurückgreifen. „Monatlich organisieren wir eine Vorstandssitzung sowie ein Stammtisch“, sagte der Beisitzer im Vorstand Lasse Plate, der für die Landjugend die Koordinierung der ehrenamtlichen Aktion übernommen hatte.

Nach der Arbeit gab es Suppen.

Die Autos der weiteren Helfer wurden von der Jugendgruppe „Joschy und die Engel“ der evangelischen Jugend organisiert und gefahren. Sie bildeten jeweils mit einem Trecker und Anhänger eine Crew und unterstützten beim Aufladen. „Wir hatten richtig gutes Wetter. In den vergangenen Jahren waren wir auch mal Kummer gewohnt“, beschrieb Wecker die Bedingungen an der frischen Luft. Als Herausforderung hat sich insbesondere ein Weihnachtsbaum herausgestellt: „Den Tannenbaumständer mussten wir mit zwei Leuten entfernen. Da haben wir richtig geastet“, sagte er.

Die fünfköpfige Küchencrew unter Leitung von Sylvia Hollmann hatte währenddessen zwei Suppen vorbereitet, eine mit Gyros und eine Gemüse-Nudel-Suppe als vegetarische Version.

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