Trotz der regnerischen Witterung kamen viele zum Weihnachtsmarkt auf die Hauptstraße und in das Rathaus

Jubiläumsmarkt im Herzen Neerstedts

Zwei Weihnachtsfrauen.

Wildeshausen - NEERSTEDT (msi) · Der Duft von Glühwein, Punsch und frischen Waffeln wehte am gestern Nachmitag über die Neerstedter Hauptstraße. Zum zehnten Mal hatte der Weihnachtsmarkt seine Pforten geöffnet und lockte abermals mehrere hundert Besucher an.

Fast 40 Vereine, Institutionen und Geschäfte hatten das weihnachtliche Marktgeschehen auf die Beine gestellt. Eigens für den Weihnachtsmarkt war ein Teil der Hauptstraße auf dem Kreisel gesperrt. Die Besucher nutzten die Gelegenheit und flanierten über die Straße entlang der zahlreichen Stände und Buden. Die kulinarische Bandbreite reichte von Bratwurst über Kartoffelpuffer bis hin zu Kaffee und Kuchen. Glühwein, Punsch und Kinderpunsch gab es gleich in mehreren Variationen. Zahlreiche Aktionen luden zum Mitmachen ein.

Die Kinder vergnügten sich auf dem nostalgischen Kinderkarussell oder unternahmen Touren mit dem „Schachtschneider-Mobil“, das von Jens Schachtschneider selbst über die Hauptstraße gelenkt wurde. Eine Stelzenläuferin bastelte unterwegs in luftiger Höhe lustige Ballonfiguren.

Die Feuerwehr Neerstedt präsentierte ihre Einsatzfahrzeuge und kredenzte dazu Stollen und Glühwein. Und der TV Neerstedt hatte im alten Feuerwehrhaus neben dem Rathaus ein Café eingerichtet, in dem die Besucher des Weihnachtsmarktes eine Pause einlegen konnten und sich dabei an Torten labten. Auch musikalisch wurde einiges geboten. Die Großenkneter Treeksoodmusikanten

und die Jagdhornbläser unterhielten die Gäste auf der Weihnachtsmeile.

Der Neerstedter Weihnachtsmarkt genießt seinen guten Ruf weit über die

Gemeindegrenzen hinaus. Denn auch der Weihnachtsmann hatte sich vom Nordpol aus aufgemacht, um dem Markttreiben einen Besuch abzustatten. Er wurde von den Kinder vor dem Gebäude der Volksbank schon sehnsüchtig erwartet.

Etwas beschaulicher ging es in den Räumen des Rathauses zu. Dort stellten Künstler aus der Region ihre Werke aus. Ute Bescht, Julia Kloess, Sabina Swillims, Adrian Fuchs und Jürgen Lauenstein zeigten Gemälde und Skulpturen. Ute Bescht, die aus dem bayrischen Bad Aibling stammt, hatte zudem eine eigene Kunstrichtung geschaffen. Ihr „Neosujetismus“ ist eine Abwandlung des Surealismus. Die Bilder sind Momentaufnahmen verschiedener Eindrücke, auch negativer. „Ich will die Momente des viel zu schnellen Lebens festhalten“, erklärte Bescht. Die Ausstellung im Rathaus ist noch bis zum 5. Januar zu sehen.

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