„Jetzt flott noch mal zum Kläner-Hof“

Café in Dötlingen bleibt bis zum dritten Advent geöffnet

Noch bis Ende des Jahres bleibt das Café von Arnd Kläner (l.) und seiner Frau Sonja Scheele bestehen. Architekt Tammo Reelfs und Projektentwickler Thomas Janzing (r.) informierten vor Ort über das geplante Wohnquartier.
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Noch bis Ende des Jahres bleibt das Café von Arnd Kläner (l.) und seiner Frau Sonja Scheele bestehen. Architekt Tammo Reelfs und Projektentwickler Thomas Janzing (r.) informierten vor Ort über das geplante Wohnquartier.

Dötlingen – Er ist ein beliebtes Ausflugsziel: der Kläner-Hof in Dötlingen. Wie berichtet, stellt das Betreiberehepaar, Sonja Scheele und Arnd Kläner, die Tätigkeiten komplett ein. Auf dem Areal soll ein Wohnquartier entstehen. Sieben Gebäude mit 25 Wohneinheiten sind geplant.

Aber keine Sorge: Noch bis zum Ende des Jahres können die Kunden zum Kaffee und Kuchen einkehren: „Wir arbeiten noch – wie immer – bis zum dritten Advent“, betont Kläner. Bis dahin haben Kunden noch die Möglichkeit, ihre Gutscheine einzulösen. „Jetzt flott noch mal zum Kläner-Hof,“ bringt es seine Frau mit einem Lachen auf den Punkt.

1877 wurde der Hof erbaut, erzählt Kläner, der mit seiner Frau nebenan wohnt. „So alte Hofstellen haben etwas total charmantes“, findet der Wildeshauser Projektentwickler Thomas Janzing. Solch ein Wohnquartier fehle aus seiner Sicht in der Gemeinde Dötlingen. Insbesondere für ältere Menschen, die sich verkleinern und nicht unbedingt in einen Wohnblock ziehen wollen, sei es attraktiv.

Die Eheleute haben konkrete Vorstellungen bezüglich der Nutzung und Gestaltung der Fläche, daher wurde die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplanes gewählt. Gastronomie solle auf dem Areal nicht entstehen. „Es gibt total viel hier. Das Gesamtpaket Gastronomie in Dötlingen finden wir super“, so Kläner. Seiner Frau und ihm war wichtig, dass der Baumbestand erhalten bleibt. „Wir lieben Bäume“, sagt er. Bis auf zwei bleiben alle auf dem Hof erhalten.

Das gesamte Areal ist rund 10 000 Quadratmeter groß. „Theoretisch stehen uns 5 000 Quadratmeter bebaute Fläche zur Verfügung“, informiert der Dötlinger Architekt Tammo Reelfs. Der Hofcharakter solle erhalten bleiben. Ein Hofgarten in der Mitte solle das Ensemble ergänzen. Reelfs hat ganz genaue Vorstellungen, was die Optik betrifft: „Es werden zeitlose Elemente verbaut.“ Er ergänzt: „Wenn man im ländlichen Bereich ist, sollte man zeitlos arbeiten.“ Als Beispiele nennt er neutrale Klinker und Sprossenfenster und keinen „modischen Schnickschnack“.

Und wann sollen die Rückbauarbeiten starten? „Frühestens im Frühjahr 2022. Und der Baustart ist frühestens im Sommer 2022“, informiert der Wildeshauser Projektplaner. Die Bauzeit solle maximal vier Jahr betragen, sagen Janzing und Reelfs.

Die Umsetzung des Vorhabens wollen Kläner und Scheele in die Hand eines Investors legen. Einige hätten bereits Interesse gezeigt, noch stehe aber keiner fest. „Bis zum 10. August können interessierte Investoren Unterlagen über das Projekt anfordern“, sagt Janzing. Sie können sich bei ihm per E-Mail an thomas@janzing.de melden.  

Öffnungszeiten

Der Kläner-Hof hat freitags von 14 bis 17.30 Uhr sowie samstags und sonntags von 12 bis 17.30 Uhr geöffnet.

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