Jahrzehntelang mit viel Herz dabei

Gudrun Löhlein ist im Neerstedter Rathaus in den Ruhestand verabschiedet worden

Die Verabschiedung von Gudrun Löhlein im Neerstedter Rathaus.
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Kaffee, Kuchen und Geschenke gab es bei der Verabschiedung von Gudrun Löhlein im Neerstedter Rathaus.

Inoffiziell ist die Kindergartenleiterin Gudrun Löhlein zwar schon vor drei Wochen von ihren Schützlingen im Brettorfer Kindergarten „Filibuster“ in ihren Ruhestand verabschiedet worden, trotzdem sind für eine offizielle Verabschiedung am Mittwoch noch einmal 35 Politikvertreter, Freunde und ehemalige Kollegen im Neerstedter Rathaus zusammengekommen.

Neerstedt – „32 Jahre warst Du in dem Kindergarten und im Spielkreis in der Gemeinde aktiv. Das muss gewürdigt werden“, leitete Gemeindebürgermeister Ralf Spille in seine Abschiedsrede ein. Diese lange Zeit, als aktive Kinderbetreuerin hat 1989 im Spielkreis in Dötlingen begonnen. „Für 14 Stunden in der Woche als Vertretung“, führt Spille weiter aus. Nach einer Krankenpflegeausbildung in den Jahren 1975 bis 1979 schloss sie in Bremen ein Studium zur Diplom-Sozialpädagogin ab. Danach sei sie in die Kinderbetreuung der Gemeinde eingestiegen. „Aber Du hast Dich von befristeten zu befristeten Vertrag gekämpft. Erst 1993 hattest Du die Gewissheit einer sicheren Arbeitsstelle“, erzählt Spille. Von da an habe Löhlein die Kinderbetreuung in der Gemeinde maßgeblich mitgestaltet. Der Spielkreis in Dötlingen wurde nach und nach zu einem Kindergarten und Löhlein Leiterin der Kita in Brettdorf.

„In der Zeit hat sich einiges verändert und die Kinderbetreuung der Gemeinde hat sich entwickelt“, so Spille. Während im Jahr 2001 zehn und im Jahr 2014 21 Mitarbeiter für die Betreuung zuständig waren, sind es mittlerweile 34. „Der Bedarf hat sich genau so verändert, wie Ansprüche an die Betreuung“, meint Spille. „Aber Dir sind dabei immer die Kinder am wichtigsten gewesen.“ Auch deswegen habe Löhlein immer wieder Ideen und Anregungen in die Gemeindepolitik mit eingebracht.

Dabei hervorzuheben sei, dass sich die Neerstedterin schon früh für eine bessere Vernetzung zwischen Kindergarten und Schule starkgemacht habe. „In gewisser Weise warst Du eine Vorreiterin“, erzählt der Bürgermeister. „Mit Arbeitsgruppen und gemeinsamen Projekten hast Du dafür gesorgt, dass der Übergang zur Schulzeit für die Kinder besser klappt. Das lag Dir immer besonders am Herzen.“ Spille schloss seine Rede mit einer besonderen Danksagung: „Du hast wirklich Generationen von Kindern durch die Kita begleitet, hast sogar die Zöglinge einiger Ehemaligen betreut. Dafür kann man sich nur ganz herzlich bei Dir bedanken. Auch im Sinne aller Kinder der Gemeinde.“  

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