Besondere Ehrung für Heinz Hinrichs während der Jahreshauptversammlung

70 Jahre in der Feuerwehr

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Für 70-jährige Mitgliedschaft ehrte Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich (links) Heinz Hinrichs (2.v.l.) aus der Altersabteilung der Dötlinger Ortsfeuerwehr. Jens Sölter (3.v.l.) erhielt das Abzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft. Es gratulierte Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (rechts). ·

Dötlingen - Während der Jahreshauptversammlung der Ortsfeuerwehr Dötlingen stand neben dem Jahresbericht, den Vorschlagswahlen und einigen Beförderungen auch eine ganz besondere Ehrung auf der Tagesordnung.

Für 70 Jahre in der Freiwilligen Feuerwehr erhielt Heinz Hinrichs aus der Dötlinger Altersabteilung das entsprechende Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen. Er strahlte über das ganze Gesicht. Darüber hinaus bekam Jens Sölter das Niedersächsische Ehrenzeichen für 25-jährige Mitgliedschaft.

Die Hochwasser-Medaille des Landes Niedersachsen verlieh Gemeindebrandmeister Heiner Ulrich an Sascha Henning, Sascha Lahmann, Maik Ohmstede, Simon Schröder und Jannis Wilgen. Diese Dötlinger Kameraden gehörten im Rahmen des Einsatzes der Kreisfeuerwehrbereitschaft im Juni zu einer 17-köpfigen Abordnung aus der Gemeinde Dötlingen, die im Landkreis Lüchow-Dannenberg das Elbe-Hochwasser bekämpfte.

Bei den Vorschlagswahlen wurde Michael Castens zum Atemschutzgerätewart gewählt. Andree Suhr hat ab sofort das Amt des stellvertretenden Atemschutzgerätewartes inne. Stefan Castens wurde als Zugführer bestätigt. Alle Wahlen fielen einstimmig aus.

In seinem Jahresbericht nannte Ortsbrandmeister Torsten Fischer insgesamt 22 Einsätze für die Ortsfeuerwehr Dötlingen im Jahr 2013. „Besonders erwähnenswert sind hierbei – neben dem Hochwassereinsatz an der Elbe – der Wasserschaden im Krankenhaus Johanneum, die Sonderlagen nach Unwettern mit etlichen Sturmschäden und ein LKW-Brand auf der A1“, sagte Fischer. Die 48 aktiven Frauen und Männer leisteten bei Einsätzen und Ausbildungsdiensten gemeinsam 5 964 Dienststunden. Davon entfielen 128 Stunden auf die Altersabteilung, die derzeit über 17 Kameraden verfügt. Für die Führungskräfte erwies sich insbesondere die Planung der Ersatzbeschaffung des Löschgruppenfahrzeuges als zeitaufwendig.

Bei der neu gegründeten Kinderfeuerwehr schlugen bereits im ersten halben Jahr 369 Stunden zu Buche. Fischer hob hervor, dass die Feuerwehr auch abseits von Übungen und Einsätzen aktiv am Dorfleben teilnehme. So wurden im vergangenen Jahr unter anderem wieder zwei Blutspende-Termine, die Ferienpassaktion, Theaterabend und Löschparty sowie die Brandwache beim Osterfeuer ausgerichtet.

Gemeindebrandmeister Ulrich berichtete von insgesamt 76 Einsätzen für die Gemeindefeuerwehr. Neben 21 Brandeinsätzen machten insgesamt 55 Hilfeleistungseinsätze den Großteil der Einsätze aus. Darunter waren auch zwei schwere Verkehrsunfälle, einer davon leider mit tödlichem Ausgang. Erfreulicherweise habe sich dagegen die Anzahl der Fehlalarme im Vergleich zu 2012 halbiert. Der Stand der aktiven Mitglieder sei in den drei Wehren im vergangenen Jahr leicht auf 148 angestiegen. Neu hinzugekommen ist die Kinderfeuerwehr, die derzeit mit 20 Mitgliedern bis auf den letzten Platz gefüllt ist.

Kreisbrandmeister Andreas Tangemann lobte ausdrücklich die umfangreiche Kampagne der Freiwilligen Feuerwehr der Gemeinde Dötlingen zur Mitgliedergewinnung. Auch die Gründung der Kinderfeuerwehr sei ein wichtiger Schritt, um den Nachwuchs der Feuerwehr zu sichern.

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