Irina Müller stellt bis Ende August in der Neerstedter Volksbank aus/Abstrakte Werke entstehen seit rund vier Jahren

Erdtöne treffen auf Knallfarben, Acrylbilder auf Skulpturen

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Marketingleiterin Anja Marowsky und Niederlassungsleiter Marco Pundsack begrüßten Künstlerin Irina Müller (v.r.) in Neerstedt.

Neerstedt - Das Malen ist für Irina Müller ein Ausgleich zum Alltag. „Eine Art Therapie“, sagt die Wildeshauserin, die seit gestern ihre Werke in der Neerstedter Volksbank präsentiert. Dementsprechend spiegeln sich ihre Launen in den Bildern wieder. „Die einen sind ruhiger, sie anderen wirken energischer“, meint sie. Mal bedecken Erdtöne die Leinwand, mal ziehen schrille Farben die Blicke auf sich. Werke in Acryl und Mischtechnik sind ebenso zu finden wie Collagen – und manchmal greift Müller auch zu Pappmaché. Dann entstehen figürliche Skulpturen. Für diese Vielfalt hat sie eine ganz einfache Begründung: „Nur weil ich gerne Fisch esse, gibt es ihn ja nicht jeden Tag“, vergleicht sie.

Auch wenn Material und Farben wechseln, der abstrakten Stilrichtung bleibt sie treu. Da lässt sich die Wildeshauserin auch nicht von ihrem Mann beirren, der die realistische Darstellung bevorzuge.

„Ich denke, ihre Bilder passen nicht nur gut zum Frühjahr, sondern auch in diese Räume“, meint Anja Marowsky, Marketingleiterin der Volksbank Wildeshauser Geest, die Müller von gemeinsamen Malkursen im Atelier der Ostrittrumerin Anne Hollmann kennt.

Auch Marco Pundsack freut sich über frische Farben an den Wänden. „Mitarbeiter und Kunden bekommen mal wieder etwas Neues zu sehen“, so der Neerstedter Niederlassungsleiter. „Ich bin gespannt, wie die Werke wahrgenommen werden.“ Da Müller, die erst vor rund vier Jahren mit dem Malen begonnen hat, nicht alle Arbeiten mit einem Titel versehen hat, bleibt genügend Raum für Interpretationen. „Ich will dem Betrachter auch nichts in den Mund legen“, erläutert Müller.

Insgesamt hat die Wildeshauserin gut 30 Bilder und drei 35 bis 50 Zentimeter hohe Skulpturen mitgebracht. Letztere stehen im Empfangsbereich. Die Bilder hängen teilweise auch in den Büros, können aber auf Nachfrage auch besichtigt werden.

Damit sich die Mitarbeiter mit den Werken wohlfühlen, hat Müller sie nicht einfach zugewiesen, sondern vorher gefragt, welche Farben bevorzugt werden. „Der eine mag ruhigere Erdtöne, der andere tankt durch kräftiges Gelb oder Grün Energie“, erklärt die Wildeshauserin. „Und falls jemand doch mal Lust auf etwas anderes haben sollte, können die Bilder ja auch die Räume wechseln.“ Denn immerhin ist die Ausstellung nun bis Ende August zu sehen.

ts

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