Wanderverband schult Experten

Huntepadd punktet mit Abwechslung

Die Wanderwege-Experten waren auf dem Huntepadd unterwegs und gelangten so auch zur alten Dötlinger Dorfeiche.

Dötlingen - Der deutsche Wanderverband schult Wanderwege-Experten für den Naturpark Wildeshauser Geest. In diesem Rahmen erkundete nun eine elfköpfige Gruppe den Dötlinger Huntepadd.

In Wanderstiefeln und mit Klemmbrett unterm Arm waren dort Gästeführer, Mitglieder des Bremer Wandervereins, Touristiker, Wirtschaftsförderer, Wandergruppenführer und Mitarbeiter des Naturparks mit einem gemeinsamen Interesse unterwegs: Die Bestandserfassung von Wanderwegen zu lernen, um im Rahmen des Projekts „Wandern im Naturpark“ aktiv zu werden.

Während der zweitägigen Schulung, die von zwei Referenten des Verbands geleitet wurde, konnten selbst erfahrene Wanderer noch viel Neues dazulernen, heißt es in einer Pressemitteilung. Nach der theoretischen Einführung zu den Ansprüchen von Wandertouristen und Qualitätskriterien für kurze und lange Wanderwege ging es für die Teilnehmer an beiden Tagen zum Üben hinaus ins Grüne – samt Kartenmaterial und Erhebungsbogen. Das Wegeformat (naturnah, befestigt oder Asphalt) wurde ebenso vermerkt wie die Beschilderung und Besonderheiten in der Landschaft. Neben Naturattraktionen, gefälligen Ortsszenen und Sehenswürdigkeiten wurden auch Rastmöglichkeiten sowie die Anbindung an den ÖPNV erfasst. Erst im Anschluss galt es, die aufgenommenen Daten auszuwerten und Punkte zu vergeben. „An fehlenden Einkehrmöglichkeiten oder langen Wegepassagen auf Asphalt erfreut sich kein Wanderer – umso mehr über naturnahe Wegen und viel Gewässer“, teilt der Zweckverband mit. Der Huntepadd habe insbesondere mit „Abwechslung“ punkten können, während man die „natürliche Stille“ in Umgebung der Autobahn vergeblich gesucht habe.

Die Teilnehmer lernten nicht nur, genau hinzuschauen, sondern mussten auch kritisch hinhören und sich in die Rolle von Gästen versetzen, die den Huntepadd zum ersten Mal erleben. „Auch wenn es sich bei den beiden vier Kilometer langen Abschnitten nur um Übungsstrecken handelte, ließ sich anhand der Punkte schnell feststellen: Hier gibt es großes Potenzial für gute Wanderwege!“, lautete das abschließende Urteil.

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