Humorvolle Versammlung des Kölner-Fanclub in Brettorf

„GeestBöcke“ zählen nun 107 Mitglieder

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Die Vorstandsriege mit Schatzmeister Hartmut Schütte, dem Medienbeauftragten Dirk Meiners, Vize-Präsident Gerd Kläner, dem Fan-Beauftragten Mark Stichweh, Präsident Henrik Goedeke, den beiden Kassenprüfern Viktoria Evren und Herbert von Seggern sowie Schriftführerin Gaby Meiners, Festausschuss-Mitglied Jens Hasselberg, dem Fantrip-Beauftragten Manfred Schulz und Alters-Präsident Werner Nappe (v.l.).

Brettorf - Seinen Posten möchte er erst räumen, wenn die „GeestBöcke“ 200 Mitglieder zählen. Dies hatte der Präsident des hiesigen Fanclubs vom 1. FC Köln, Henrik Goedeke, bereits im vergangenen Jahr verkündet. Während der Jahreshauptversammlung am Mittwochabend im Brettorfer Schützenhof wiederholte er seine Aussage noch einmal – auch wenn der Weg immer noch weit ist. Denn aktuell gehören 107 Fans dem Club an.

Die Tagesordnung und Regularien rückten während der Sitzung in den Hintergrund. Vielmehr ging es um den Sport, die Leistung des „eigenen“ Bundesligisten und kleine Sticheleien in Richtung Werder Bremen – alles im lustigen Rahmen und mit viel Ironie. „Es ist schon Wahnsinn, dass sich in der Werder-Hochburg Menschen zu solch einem Club zusammengefunden haben“, meinte Goedeke.

Allerdings könnten die „GeestBöcke“ ihrer Mannschaft durchaus mal mehr zutrauen, spielte er auf die vergangene Saison an. Auf Platz 15 hatten die Köln-Fans gehofft. „Erreicht haben wir dieses Ziel nicht“, freute sich Goedeke. Stattdessen spielten sich die Kölner auf den zwölften Tabellen-Platz. „Die Konsequenzen: Die Verantwortlichen dürfen alle so weitermachen“, sagte Goedeke. Und jetzt stehen die Kölner sogar auf dem zehnten Tabellenplatz – deutlich vor Werder. Da sollte es am Sonnabend doch mit einem Sieg an der Weser klappen.

In seinem kurzen Rückblick erinnerte Goedeke an Unternehmungen wie die Fahrt nach Köln ins Stadion. Schatzmeister Hartmut Schütte bescheinigte dem Fan-Club eine stabile Finanzlage. Gleichzeitig blickte er schon einmal in die Zukunft. Schließlich werden die „GeestBöcke“ 2018 zehn Jahre alt. Dies könnte zum Beispiel mit einer Busfahrt nach Köln gefeiert werden – natürlich mit Stadion-Besuch.

jb

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