Neerstedter Kita-Eltern präsentieren Faschingstheater

Hereinspaziert in die „Villa Kunterbunt“

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Mit einem Koffer und dem Affen „Herr Nilsson“ kam Pippi Langstrumpf am Freitag in der Neerstedter Aula an. Ihre Abenteuer stehen im Mittelpunkt des diesjährigen Faschingstheaterstücks der Kita-Eltern. 

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Wenn sich die Bühne der Schulaula in die „Villa Kunterbunt“ verwandelt und ein Mädchen mit zwei roten Zöpfen in Richtung Taka-Tuka-Land in See sticht, dann steht wieder das Neerstedter Faschingstheater auf dem Programm. Bereits zum 24. Mal haben Eltern aus dem evangelischen Kindergarten „Unterm Regenbogen“ ein spannendes und gleichzeitig lustiges Stück einstudiert. Nach dem Heinzelmann und den sieben Zwergen in den Vorjahren geht es diesmal um Pippi Langstrumpf und ihre Abenteuer.

Am Freitag verfolgten zunächst die Neerstedter Schüler und später die Mädchen und Jungen aus der Kita die Theateraufführung. Kommende Woche stehen die Eltern noch einmal für die Dötlinger Kinder auf der Bühne. Zwölf Mütter und erstmals auch ein Vater haben das Stück in den vergangenen Wochen eingeübt, Texte auswendig gelernt und sich um Kostüme sowie die Kulisse gekümmert. Unter anderem sorgten sie für ein Gartentor für die „Villa Kunterbunt“, in die die neunjährige Pippi zur Überraschung der Nachbarn ohne ihre Eltern einzieht. Auch ein Boot aus Pappe, einen Kerker sowie ein Klassenzimmer gehörten zu den Spielorten.

In der Rolle der Pippi Langstrumpf begeisterte Katharina Münch die Kinder, von denen viele selbst Pippi-Kostüme trugen. Überall im Publikum waren roten Zöpfe zu entdecken. „Wir haben heute Morgen schon ordentlich Fasching gefeiert“, verriet Kita-Leiterin Sandra Burmeister. In einem Singkreis stimmten Eltern, Erzieherinnen und Kinder Lieder aus den Pippi-Langstrumpf-Abenteuern an. Zudem gab es ein Fingerfood-Büfett. Für dessen Zubereitung dankte Burmeister den Müttern und Vätern ebenso wie für die Präsentation des Stücks. „Es ist einfach super, dass es jedes Jahr wieder eine Theateraufführung gibt“, sagte sie. Damit dies auch noch lange so bleibt, warb sie um weitere Darsteller. „Die Gruppe könnte Verstärkung gebrauchen“, so Burmeister.

Mit Björn Heidemann war in diesem Jahr ein neues und noch dazu männliches Gesicht dabei. Er mimte einen Lehrer, der vergeblich versucht, Pippi das Rechnen und Schreiben beizubringen, sowie Papa Langstrumpf. Letzterer wird auf der Insel Taka-Tuka-Land von Seeräubern überfallen und in den Kerker geworfen. Mittels einer Flaschenpost bittet er seine starke Tochter Pippi um Hilfe. Mit den Nachbarskindern Annika (Andrea Menkens) und Tommy (Esther Ahrens) sticht sie sofort in See, setzt die Piraten außer Gefecht und befreit ihren Vater.

Der Nachwuchs war begeistert und spendete nicht nur für die Darsteller, zu denen auch Birte Bokeloh, Frauke Kasper, Nicole Padeken, Wiebke Behm und Imke Lilkendey gehören, viel Applaus. Auch für Erzählerin Tatjana Kasper sowie Maike Hoffmann, Sandra Steenken und Sandra Scheele, die sich um Licht, Vorhang und Musik kümmerten, gab es Beifall.

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